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Montag, 10. September 2007

Geld fürs Artikelschreiben

Torsten weist in seinem Blogbeitrag über die Schwierigkeiten neuer Artikelverzeichnisse darauf hin, dass es bereits Artikelverzeichnisse gibt, die für das Posten von Beiträgen bezahlen.
Als Beispiele nennt er ArtikelVz.de und Artikel-Ranking.de.

Ich habe mir beide Verzeichnisse mal kurz angesehen, denn auch wenn sie von mir kein "Futter" bekommen werden (als Autorin und Journalistin sind mir Artikelverzeichnisse einfach ein Graus), mag die Vergütung sie für andere interessanter machen.

Artikelvz.de ist ein thematisch nicht festgelegtes Artikelverzeichnis, dass zum Neustart für die ersten 200 Artikel je 30 Cent zahlt, wenn diese ausschliesslich in diesem Verzeichnis publiziert werden und mindestens 250 Wörter umfassen.
Zusätzlich dürfen 3 Links im Beitrag enthalten sein.

Auf Artikel-Ranking.de gibt es für die ersten 500 Artikel mit mehr als 200 Wörtern je 25 Cent ("per Überweisung auf ein deutsches Konto"). Pro 100 Wörter darf ein Link enthalten sein.
Auch dieses Artikelverzeichnis ist nicht auf ein bestimmtes Thema orientiert.

Tja, das "schreibende SEO-Volk" erkennt langsam, aber zunehmend, dass es zweckmässiger ist, etwas für hochwertigen Content auf den eigenen Seiten zu tun, als andere damit zu mästen.
Ich bin gespannt, was sich die zig Artikelverzeichnisbetreiber in Zukunft ausdenken werden, um ihre Schäfchen weiter anzulocken.

Donnerstag, 30. August 2007

SEO kontra ViSEO

Ach, was bin ich nur für ein SEO?!

Um die meisten Webkataloge und Artikelzeichnisse mache ich einen grossen Bogen.
Das ist nicht einfach, denn beides gibt es wie Sand am Meer. Und ihnen auszuweichen, ist ein ständiges Slalom laufen. Aber wie dieses nicht ohne Vergnügen ;-)
Allein Uwes Liste enthält 278 Artikelverzeichnisse.
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich insgesamt 2 Texte in Artikelverzeichnisse eingetragen.
In Worten: zwei.

Bin ich irre oder gar Google-hörig?
Immerhin heisst es ja in den Richtlinien für Webmaster:
"Vermeiden Sie Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen."

Aber die Tante schreibt auch:
"Sorgen Sie dafür, dass andere relevante Websites Links zu Ihrer Website enthalten."
und
"Melden Sie Ihre Website bei wichtigen Verzeichnisdiensten wie dem Open Directory Project und Yahoo! sowie anderen branchenspezifischen Diensten an."

Ne, die Angst vor der Tante ist es ganz sicher nicht, die meine Taktik bestimmt.
Eher der gesunde Menschenverstand.

Statt Zeit und Energie darauf zu verwenden, die Websites anderer mit Content zu füttern, erhöhe ich lieber die Attraktivität unserer eigenen Seiten.
Content ist der unbestrittene King im Internet. Aber nicht irgendwelcher Nullachtfünfzehn-Kram, sondern hochwertiger, qualifizierter.
Und warum sollte ich einen König einfach so verscherbeln?

Mancher plädiert dafür, gut geschriebene Texte für die eigene Website zu verwenden und schlechtere für Artikelverzeichnisse.
Von mir gibt es keine schlechten Texte.
Texte oder anderen Content, hinter dem ich nicht stehe, veröffentliche ich weder unter meinem Namen, einem Pseudonym, noch dem Namen der Firma.

Was ich für ein SEO bin? Wohl eher ein ViSEO.
Klingt fast nach Vision und ist auch eine: Webseiten für Besucher, an denen auch Suchmaschinen ihre Freude haben.