Posts mit dem Label Internet werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Internet werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. April 2009

Mehr Internetten als Fernsehen

Nach der Microsoft Studie "Europe Logs on: Internet trends of today & tomorrow" werden Europäer im nächsten Jahr das erste Mal mehr Internet nutzen als Fernseh gucken. Jedenfalls wenn der gegenwärtige Trend anhält.
(Schön zu wissen, dass man selbst in diesem Punkt seit vielen Jahren im Trend ist :-)

Diese Entwicklung soll sich durch
- TV Formate im Internet und
- Internet auf TV und Spielkonsolen vollziehen.

Von dieser zu erwartenden Verschmelzung der Medien ist bereits seit den Anfängen des Internets die Rede. Ich habe die Reden auf der Internetkonferenz 1996 in Karlsruhe noch gut im Ohr.
Manche Medienanbieter scheinen den Trend aber verschlafen zu haben und so ist zu wünschen, dass die Studie sie und ihre Kreativität weckt und in die Realität zurückholt, bevor die lang vorhergesagte Zukunft sie einholt.

Sonntag, 9. November 2008

Nichts Neues zum Identitätsdiebstahl?

Wenig Neues zum Thema Datendiebstahl bzw. Identitätsdiebstahl verrät der Artikel in der Wirtschaftswoche.
Daran ändert auch der klotzig aufgemachte Titel "Die raffiniert dreisten Tricks der Online-Betrüger" nichts.
Alles Schnee von vorgestern, über den schon seit 2004 z.B. in eBay-Foren (Sicherheit) diskutiert wird, auch wenn er mit einem neuen Selbsttest der Wirtschaftswoche neu aufgewärmt wird...

Mittwoch, 13. August 2008

Originale sind immer besser als Kopien

Wie nennt man Menschen, die andere nur kopieren und selbst nichts Eigenes auf die Rolle kriegen?

Mir ist dieser Tage der zweite Vertreter dieser Gattung begegnet.

Vor einigen Jahre war ich mal so dumm und habe jemamdem erzählt, was ich konkret in Bezug auf Finnland im Internet vorhabe. Er tat sehr interessiert an einer Zusammenarbeit. Eine Woche später merkte ich, dass er versucht, mein Konzept selbst im Internet umzusetzen.
Ergebnis nach einigen Jahren: nach seinen Seiten kräht längt kein Hahn und auch kein Google mehr.

Der zweite Spezi kopiert nun gerade meine Idee einer Baltic-Business-Gruppe auf XING. Nur eine Woche nach mir hat er eine fast gleichnamige Gruppe gegründet und zieht darin auch noch gegen mich vom Leder, weil ich mich gegen eine Zusammenarbeit mit ihm entschieden habe.
Auch zu faul, sich einen eigenen Kopf zu machen, der Herr.

Nun, wir sprechen uns nach einem Jahr wieder. Mal schauen, welche Gruppe dann noch lebt.

Originale sind immer besser als Kopien :-)

Mittwoch, 9. Juli 2008

Kompromiss in Sicht?

172 XINGler haben bisher für eine werbefreie Politikgruppe gestimmt und gestern Abend wurde bekannt, dass ein Kompromiss in Sicht sei.
Also halten wir die Füsse erst mal still und warten ab....

Dienstag, 8. Juli 2008

Mäuschen, Mäuschen, piep einmal

Grosses Schweigen im Wald. Ich meine bei XING.
Mäuschen, Mäuschen, piep einmal, damit wir wissen, dass es bei XING noch mehr lebendiges gibt als User und Fakes.

Der Thread am 1.Juli um 21.15 Uhr gestartete Thread "Gruppenschließung!?!" in der XING-Gruppe hat jetzt am 8.7. um 6.00 Uhr finnischer Zeit 1.690 Beiträge und 56.677 Abrufe.
Freilich, es war ein wenig ungeschickt, das Thema Schliessung der IG Politik auf den Thread, der eigentlich wegen der Schliessung der Business-Flirt-Gruppe eröffnet worden war, aufzupfropfen... Aber das ist nun nicht mehr zu Ändern und tut dem dringenden Wunsch nach einer werbefreien Politikgruppe auf XING keinen Abbruch.

Im inzwischen 170 Seiten langen Thread geht es ab Mitte der Seite 5 um die Schliessung der IG Politik.
Das heisst: Von dem 1.690 Beiträgen sind nur 42 zur angedrohten Schliessung der Businessflirtgruppe, alle anderen drehen sich um die IG-Politik. Fast 1.650 Beiträge.

Diszipliniert wie selten auf XING werden die Anliegen vorgetragen, aber auch hartnäckig wie selten. Die XINGler, die sich hier engagieren, wollen mehrheitlich eine Lösung auf der Plattform XING erreichen.

Und was macht XING? Wie schon beim Werbungsskandal Anfang des Jahres, man schweigt sich aus.
Wenn man in Hamburg aber glaubt, das Thema aussitzen zu können, sitzt man im falschen Dampfer.
Das Thema hat auch durch die Ausserungen der XING-Mitarbeiterin S. "In einigen Ländern droht uns sogar die Abschaltung des Zuganges zu XING, wenn sich beispielsweise politische Diskussionen gegen das Regime wenden." viel zu grosse Brisanz.
Worte kann man nicht einfach zurücknehmen. Gesagt ist gesagt. Selbst wenn es später gelöscht wurde...

Bei der seit Freitagabend laufenden Petition an XING um die Zulassung einer werbefreien Politikgruppe stimmten bisher 156 XINGler mit "Ja".
Dabei darf nicht übersehen werden, das der Thread nur bei denen durch den Ticker geht, die der Gruppe XING auf XING angehören. Also bei 6.778 XINGlern. Die Mehrzahl der anderen XINGler hat von dem Thread keine Kenntnis.

Mäuschen, Mäuschen, piep einmal. XING, wir warten auf Antwort!

Montag, 7. Juli 2008

Das grosse Schweigen

Montag Mittag und XING schweigt noch immer zum Thema Politikgruppe.
Inzwischen stimmten 147 XINGler für eine werbefreie Politikgruppe.

Für Kopfschütteln und Aufregung sorgt nach wie vor der gelöschte, aber dokumentierte Satz der XING-Mitarbeiterin S.
"In einigen Ländern droht uns sogar die Abschaltung des Zuganges zu XING, wenn sich beispielsweise politische Diskussionen gegen das Regime wenden."

Je mehr man über den Satz nachdenkt, um so ungeheuerlicher wird er.

Zum Karneval der Fakes hat inzwischen Herr W. von XING Stellung genommen:
"...Allerdings ist es nicht möglich, das Anlegen von Fake-Profilen wirksam zu unterbinden...Wenn Sie Profile entdecken, die Sie für Fakes halten, können Sie gerne den Support informieren.."

Es geht doch vor allem um eine Person, ein ehemaliges XING-Mitglied, das sich immer wieder unter seinem eigenen und anderen Namen anmeldet und dem XING schon mit Klage gedroht hat. Wenn man hier doch so schnell und konsequent sein würde wie bei der Schliessung der IG Politik ...

Sonntag, 6. Juli 2008

Lars Hinrichs Ist



Lars Hinrichs Ist, nein das ist nicht der CEO von XING, sondern schlicht und einfach eins der vielen Fakes, die gegenwärtig die Plattform bevölkern.
Und XING merkt nichts... Und das Fake konnte sogar schon drei XINGler als Kontakte gewinnen...
Da kann man nur den Kopf schütteln!!

Nachtrag: 20.13 finnischer Zeit



Nachdem man es endlich geschafft hat, das Fakeprofil "Lars Hinrichs Ist" zu löschen, bleibt im Thread die Aussage:
"Lars Hinrichs Ist
(kein Mitglied bei XING)"

Wann man dem wohl zu Leibe rückt?
Oh Mann ....

Wer spricht mit Phantomen?

Es ist doch immer wieder verblüffend, dass auch langgediente XING-Mitglieder, die zumindest bei bekannten Fakes, die immer wieder auftauchen, wissen müssten, dass es sich um ein Fake handelt, mit diesen eifrigst kommunizieren und ihnen damit einen Raum geben.

Ja, es ist schlimm, dass XING die Sache einfach nicht in den Griff kriegt.
Aber ist es nicht auch schlimm, dass erwachsene, hochgebildete Menschen sich mit Phantomen unterhalten?!
Wäre es nicht besser, diese endlich konsequent zu ignorieren?! Vielleicht würde ihnen dann von allein der Spass am kindischen Herumtollen auf der Plattform vergehen!

Bei XING scheint alles möglich

Ja, bei XING scheint tatsächlich alles möglich. Wenn, ja wenn es nicht gerade eine Alternative zur Cicero-Politikgruppe ist ...

Statt politische Meinungsäusserung im Rahmen der Gesetze und werbeträgerfrei zuzulassen, duldet man lieber Auswüchse anderer Art. Wie verriet Frau S. von XING doch so schön und löschte es später wieder: "In einigen Ländern droht uns sogar die Abschaltung des Zuganges zu XING, wenn sich beispielsweise politische Diskussionen gegen das Regime wenden."

In Deutschland muss man sich ja nicht fürchten.
Selbst bei faschistoiden Äusserungen nicht, oder? Jedenfalls liefen gestern in den Nachmittag-und Abendstunden über mehrere Stunden derartige Diskussionen mit einem XING-bekannten Fake.
Als es mir reichte und ich 23.21 Uhr finnischer Zeit den XING-Support anschrieb, waren die entsprechenden Threads zugegebenermassen dann schnell gelöscht bzw. nahezu fakebefreit. Ich nehme an, ich war nicht die Einzige, die sich deswegen an den Support wandte.



Aber die Puppen tanzten weiter. Fake-Karneval war angesagt.

Ein "Ich lösche" konnte posten:
"(Dieser Artikel wurde vom Administrator gelöscht!)
Wurde vom Fake nochmals gepostet ;-)
Einladung zum Karneval der Fakes in XING
vom 5.– 8.Juli.2008
Karneval der Fakes ist ein kommunikativer Fakesmob und findet einmal im Jahr in XING statt.
Er ist ein politischer Ausdruck gegen Zensur der freien Meinungsäußerung in den Foren, gegen Ausgrenzung aus z.B aus Themenforen, Thementhreads, emotionale Erpressung, Mobbing, Demütigung, gegen Abwertung und Missachtung anderer Sicht- und Denkweisen, Ausdruck gegen die Löschungen von Beiträgen, Ausdruck gegen Willkür und Machtspielchen seitens ModeratorInnen, Ausdruck künstlerischer Freiheit und dem Recht auf kreative Entfaltung.
Ihr seid alle hierzu natürlich herzlich eingeladen.
Verkleidungen ausdrücklich erwünscht!
Aufnahme in die 'Premium - Fake' - Gruppe natürlich gratis!
Have fun!" wie man auf dem Bild sieht.

Jeder, der aktiv und schon länger bei XING ist, weiss wer sich hinter der Grussformel "Have fun!" verbirgt.
Freilich wird derjenige immer wieder vom Administrator gelöscht, aber vorher hat er nicht selten Zeit, sich auf XING auszutoben.

Was soll man dazu sagen...
Aber wahrscheinlich sind die Leute, die eine neutrale Politikgruppe wünschen, 119 haben bisher die Petition mit "ja" unterzeichnet, gefährlicher. Sie spielen mit offenen Karten und zeigen sich kompromissbereit...

Montag, 19. Mai 2008

REWE plant Frauenzeitung

Was muss ich da in der Financial Times Deutschland lesen? REWE plant Frauenzeitung?

Ob ich da mal ganz schnell meine Book and Drink Texte wegschliessen sollte, damit sie nicht wie zu Weihnachten, rein versehentlich natürlich, in REWES Texteküche geraten?!

Mittwoch, 23. April 2008

Neues Konzept für Beratungskonzept

Mehrere Monate lang habe ich an dem neuen Beratungskonzept "Ganzheitliche Geschäftsoptimierung im Internet" gearbeitet und gefeilt.
Seit gestern steht es.
Hier im Blog habe ich mehrfach gezeigt, dass ich weder SEO, noch Online-Marketing oder Suchmaschinenmarketing als allein erfolgversprechend ansehe, sondern auf ein Massnahmepaket setze, dass zahlreiche Komponenten umfasst.

Auf Grund meiner langjährigen Interneterfahrungen und meines umfangreichen Know-How auf diesem Gebiet bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass auch im Onlinebusiness wie in vielen Bereichen des Lebens und der Wissenschaften nur eine ganzheitliche Betrachtung dauerhaften Erfolg bringen kann.

vedava wird zukünftig auf Basis dieses Konzeptes operieren, alle Internet-Aktivitäten des Kunden als Einheit von Wechselwirkungen betrachten und so optimieren.

Es versteht sich von selbst, dass ich das Konzept hier nicht im Einzelnen offenlege werde. Ich bin aber an Partnern interessiert, die es gemeinsam mit mir umsetzen wollen.

Dienstag, 25. März 2008

Zwiesprache mit Blog - ein seltsamer Dialog

Ja, mein lieber Blog, ich habe Dich in den letzten Wochen ziemlich vernachlässigt, aber ich gelobe Besserung.
Und damit Du nicht denkst, ich hätte Dich vergessen, werde ich Dir gleich die Story von meinem wundervollen Internetanschluss erzählen.

Fall Du nur nie auf Werbung rein und sei nie so blauäugig wie ich! Versprich mir das!
Was meinst Du, dann solle ich keine Werbung einbinden? Aber mein Guter, das ist doch eine ganz andere Geschichte ...
Also hör zu!

Als nach dem 20. Februar meine Internetverbindung ausfiel, brauchte ich dringend eine neue. Nichts leichter als das, dachte ich. Überall gibt es Werbung für mobiles Internet, das sofort funktioniere und ab 9,99 Euro im Monat koste.
Also marschierte ich los.
Der 1. Anbieter hatte keine Modems vorrätig, beim 2. sah es auch nicht viel besser aus. Der 3. wusste nicht, wann er neue Modems reinbekommt.
Beim 4. endlich hatte ich Glück.
Super, dachte ich. Und weil ich ja viel im Internet zu tun habe, entschied ich mich bei Vertragsabschluss für die schnellste Verbindung. Die kostet im Monat zwar 19,95 Euro, aber alles andere hätte ich für falschen Geiz gehalten.

Frohen Mutes verband ich dann das Modem mit dem USB-Anschluss und wartete auf das Signal, das nicht kam. Es kam und kam nicht.
Ich rief die Hotline an. "Wir haben technische Probleme", antwortete man mir. "Wir melden uns, sobald diese gelöst sind."
Sie waren es nicht nach zwei Tagen und auch nicht nach drei Tagen.
Am vierten Tag dann der ersehnte Anruf.
Und tatsächlich: Das Modem empfing ein Signal und ich sah in der Ferne Google blinken.
Aber nur ganz kurz, dann war der Zauber vorbei.
Ich rief wieder die Hotline an. Kostenpflichtig natürlich. Nach ewigen Wartezeiten wurde ich mit dem technischen Service verbunden.
Der nette Mann am anderen Ende der Leitung fragte mich alle Einstellungen des Modems ab und bestätigte ihre Richtigkeit.
Das wunderte mich nicht, schliesslich hatte ich daran nicht rumgespielt.
Er würde mich zurückrufen, wenn er den Fehler gefunden hätte.
Ich wartete einen Tag, ich wartete zwei Tage. Noch kein Rückruf.
Also rief ich wieder an. Kostenpflichtig narürlich.
Etwas unwirsch sagte man mir nach längerer Wartezeit, man habe doch gesagt, man rufe zurück, wenn man den Fehler gefunden habe. Aber man habe ihn noch nicht.

Langsam wurde ich ungeduldig. Wozu hatte ich einen Internetanschluss, wenn ich jeden Tag ins Internetcafe musste, um wenigstens mal ins Netz schauen zu können.

Ich schnappte mir Modem und Vertrag und machte mich auf in den Laden.
Wieder warten. Lange warten.
Dann nahm der junge Mann mein Modem und schloss es an sein Notebook und siehe da, er kam ins Netz..
Bestimmt habe man den Fehler gerade gefunden, meinte er.
Ich wunderte mich noch über das blaue Lämpchen, das auf dem Modem brannte, bei mir war es immer ein grünes. Das liege am Netz, meinte er nur.
Und wenn sich meine Probleme mit dem Anschluss nicht geben würden, es könne an der Gegend bei uns liegen, dann müsse ich mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen.
Deshalb sei ich ja da, meinte ich.
Nein, entgegnete er höflich aber bestimmt. Er sei nur Reseller und nicht Anbieter.
Wie ich denn den Anbieter erreiche, wollte ich wissen. Na, nur über die Hotline. Prima, die hatte ich schon teuer genug bezahlt.
Es müsse doch einen anderen Weg geben. Ja, meinte er, den Hauptsitz der Firma, aber ich solle erst noch einmal probieren.

Ich wieder zurück. Natürlich funktionierte nichts.
Also suchte ich mir den Hauptsitz der Firma raus und fuhr hin.
Tolle Idee! Man habe keinen Service im Hause. Die ganze Firma arbeite mehr oder weniger nur über das Netz. Super!
Unverrichter Dinge und wütend zog ich ab.

Sollte ich wieder die Hotline anrufen? Wozu? Zum Geld ausgeben? Hatte ich nicht durch den nicht funktionierenden Internetanschluss schon genug verloren?

Ich setzte mich also vor meinen PC und drehte Däumchen. Auch eine Art der Beschäftigung.
Zum hundersten Mal installierte ich dann die Software neu. Natürlich ohne eine Auswirkung. Dann fing ich an, an den Einstellungen des Modems zu spielen und auf einmal, ich glaubte meinen Augen kaum zu trauen, sah ich Google.
Ich kam mir vor wie im Märchen. Die Verbindung war schlecht und hielt nur wenige Minuten, aber sie war da.
Ich spielte weiter. Immer wieder sah ich kurz Google. Und endlich nach zwei weiteren Tagen Spielerei hatte ich eine Einstellung herausgefunden, mit der das Netz lief.
Zwar nur so lala und an Upload von ganzen Websites ist nicht zu denken.

Aber weisst Du, lieber Blog, der Mensch ist ja schon mit so wenig zufrieden.
In diesem Schneckentempo läuft das Netz immer noch. Alle 1-2 Stunden muss ich den Rechner neu booten, damit es weiterläuft. Aber es läuft.
Und einzelne Seiten hochladen kann ich auch. Das ist doch was.

Und dennoch mache ich drei Kreuze, wenn ich diese Woche endlich das ADSL-Modem (den Anschluss hatte ich gleichzeitig beantragt) kriege.

Kannst wenigstens Du mich verstehen, lieber Blog?

Sonntag, 20. Januar 2008

XING zwei Wochen danach

Nun ist es schon zwei Wochen her, dass die Premiumuser von XING auf die Barrikaden gegangen sind und sich mit ihren Forderungen nach Werbefreiheit auf ihren eigenen Profilen durchsetzen konnten.

Der Thread, den Lars Hinrichs mit seinem Statement am Abend des 3.1. eröffnet hatte, lebt noch. Aber Feuer ist da nicht mehr drin. Er glimmt mehr vor sich hin.

Von einigen Unverzagten wird weiter die Werbefreiheit aller Profile, auch die der Normaluser gefordert.
Auch ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Anspruch Businessplattform zu sein und Werbung auf den Profilen von Usern einzublenden, nicht konform geht.

Andererseits, kann ich den Standpunkt nicht nachvollziehen, dass Architekten und Anwälte zum Beispiel durch Werbung auf ihren Profilen in Probleme mit dem Standesrecht kommen.
Wer XING beruflich nutzt, wird doch wohl die knapp 6 Euro im Monat für eine werbefreie Premiummitgliedschaft verkraften können.
Nein, gewiss ist es nicht die feine Art, auf diese Art und Weise Druck auf Normaluser auszuüben, aber der geringe Widerstand zeigt, dass es die meisten schrecklich wenig stört.

Unverständlich ist allerdings, dass von XING noch kein offizielles Statement kam, um die Sache endlich abzuhaken.

Sonntag, 6. Januar 2008

Abschalttool hatte nur kurze Halbwertzeit

Seit ein paar Minuten steht es bei alle Premiummitgliedern von XING auf der Startseite unter "Neues von XING" und ist rot hervorgehoben:

06.01.2008 | Update: Keine Werbung auf den Profilseiten der Premium-Mitglieder

Auf meine ausdrückliche Nachfrage bei Frau Schippmann von XING bestätigte sie, dass ein Deaktivieren der Werbung mittels Abschalttool nicht mehr nötig ist.

Eine erfreuliche Entscheidung im Sinne aller Premiummitglieder.
Unser anhaltender Protest hat sich ausgezahlt.

Zu hoffen bleibt, dass noch eine Lösung für die Werbefreiheit der Profile der normalen Mitgliedern gefunden wird und vor allem, dass XING aus den Kommunikationspannen der letzten Woche lernt.

Samstag, 5. Januar 2008

XING im Rampenlicht

Wenn Kinder laut werden, beschweren sich die Nachbarn.
Wenn Erwachsene laut werden, horchen die Medien auf.
Wir waren und sind laut mit unserem Unbehagen gegen die Vorgehensweise von XING und haben so XING ins Rampenlicht gezogen.
Als die Medien anfingen zu berichteten, der Börsenkurs nachgab, wurde der Druck auf XING immer stärker, seine Massnahmen wenigstens teilweise zurückzufahren.

Ich hatte gestern schon in XING am Tag danach zahlreiche Blogs und Onlinemedien, die über den Protest der XINGler aufgegriffen haben, verlinkt.

Dank des Wochenendes hat XING zwar eine kleine Atempause, aber in den Foren wird weiter diskutiert.
Der neue Hauptthread, der mit dem Statement von Lars Hinrichs umfasst derzeit 166 Seiten.
Ob eine Absicht dahintersteckt, dass neu eröffnete Threads, die Einzelthemen der Werbeproblematik herausgreifen, immer wieder geschlossen und auf den Hauptthread weitergeleitet werden, kann man nur vermuten.
Begründet wird die Schliessung mit Lokalisierung.
Durch den ellenlangen Thread wird es aber für Neuhinzukommende immer schwerer sich in die Thematik einzulesen und die einzelnen Kritikpunkte zu erkennen.

Gestern war es uns noch gelungen, eine Veröffentlichung eines Hinweises auf das neue Abschalttool unter "Neues von XING" auf den Startseiten aller Premiummitglieder zu erzwingen.
In dieser Rubrik, die am Fuss der Seite untergebracht ist, steht jetzt:

04.01.2008 | Werbe-Einblendung auf dem XING-Profil – Sie haben die Wahl
Als Premium-Mitglied haben Sie ab sofort die Möglichkeit, Werbeeinblendungen auf Ihrem XING-Profil (derzeit nur für Basismitglieder sichtbar) abzuschalten.
Hier geht es zu den Profileinstellungen

Zahlreiche Gruppenmoderatoren haben ihre Mitglieder über das neue Tool informiert. So auch ich.
Zudem habe ich in meinem Profil unter Interessen folgenden Passus aufgenommen:
AUS AKTUELLEM ANLASS: Hallo Premiummitglied, willst Du nicht länger Werbeträger sein? Unter -> Einstellungen -> Meine Profileinstellungen -> Optionen einfach das unterste Häkchen entfernen !

Gestern abend hatte sich auch noch Lars Hinrich im XING Blog geäussert. Die grosse Mehrzahl der Nutzer ist deutschsprachig. Ob da ein Blogbeitrag in englischer Sprache, auch wenn es die Unternehmenssprache ist, ein kluger Schachzug ist, wage ich zu bezweifeln.
Bei aller Hochachtung für mich ist es lauwarmes Gewäsch, was er da geäussert hat. Besonders der Passus über die dem Unternehmen so wichtigen Mitglieder.
Wie wichtig wir XING sind, haben wir in den letzten Tagen merken dürfen.

Am Montag, wenn die letzten Jahresendurlauber an ihre Schreibtische zurückkehren, wird der Protest vermutlich mit neuer Stärke aufflammen.

Noch ein Blick auf das Stimmungsbarometer: Es steht 5745 : 220

Freitag, 4. Januar 2008

Wie XING mit Kündigungen umgeht

Wie ich gestern bereits unter "Xing, was machst Du mit Deinen Mitgliedern?" schrieb, habe ich meine am 1.1. ausgelaufene Premiummitgliedschaft per Mail an den Support gekündigt und zwar ausdrücklich bis zu dem Zeitpunkt, zu dem eine für mich akzeptable Lösung für Werbefreiheit des Profils zur Verfügung steht.

Vom 1. bis 3. Januar stand in meiner Kontoübersicht, dass ich einfaches Mitglied bin.
Aber den dunkelgrünen Haken hatte ich weiter.
Heute um 13.51 Uhr finnischer Zeit erhielt ich die Antwort auf meine Kündigung.
Man verwies mich auf das neue Abschalttool und meinte in etwa, wenn ich damit nicht zufrieden sei, solle ich erneut kündigen.
Und plötzlich steht in der Kontoübersicht, ich hätte bis zum 3.4. als Premiummitglied verlängert.

Da mutet der Post von Frau Schippmann "Wir benötigen von Premium-Mitgliedern eine Kündigung, die nicht in einem Forenbeitrag erfolgen kann. Meine Kollegen kümmern sich sehr zuverlässig um jedes Schreiben von Ihnen." für mich wie Hohn und Spott an.

Und es wundert mich gar nicht, wenn sie an anderer Stelle formuliert, es hätte nur wenige Kündigungen gegeben.

Ich habe auf die Antwort auf meine Kündigung entgegnet, dass ich meine generelle Mitgliedschaft davon abhängig machen werde "ob alle Mitglieder über den Sachverhalt informiert werden und ob das Tool tatsächlich funktioniert"

Zudem habe ich auf diesen Blog verwiesen.

Vielleicht sollte ich bei der nächsten Kündigung, davon ausgehen, dass der Moderatorenkollege, der ironisch meinte, XING wolle sicher eine beglaubigte Faxbestätigung, die von mir persönlich unterschrieben sei, recht hat.

Für mich ist XING ein wichtiges Arbeitsmittel und ich habe viel Zeit und Mühe in den Aufbau meiner Gruppe investiert.
Wäre das nicht so, hätte ich mich auch in den letzten Tagen nicht derart engagiert.

Aber auch die grösste deutschsprachige Businessplattform muss endlich aus den Fehlern ihrer Kommunikationspoltik gegenüber den Mitgliedern lernen!

XING-Premiummitglieder aufgepasst!

Das gestern von Lars Hinrichs angekündigte Tool zum Abschalten der Werbung auf den Profilen der Premiummitglieder ist da.

Wer also als Premiummitglied möchte, dass seine Profilseite für Besucher werbefrei ist, gehe bitte wie folgt vor:

-> Einstellungen -> Meine Profileinstellungen -> Links im Kästchen "Optionen" den untersten Haken (XING darf auf meinem Profil Werbung von Werbepartnern einblenden.) deaktivieren!

Warum ich für das Tool trommle, dürfte wohl nach folgendem Zitat klar sein:

Frau Schippmann von Xing schrieb:
"Sicher, wir wollen nicht der Mehrheit der Premium-Mitgliedern anraten, sich abzumelden von der Werbung. Wir möchten ebenfalls nicht ein Opt-In anbieten, weil es zuwenig benutzt werden würde. Wer sagt schon: Ich WILL Werbung sehen? Der Großteil der Mitglieder fühlt sich aus unserer Sicht nicht wesentlich dadurch gestört und ist bereit, dies im Sinne eine schnelleren Ausbau des Angebotes zu tolerieren. Opt-In macht in den wenigsten Fällen Sinn - auch im Sinne der Mitgliederzufriedenheit."

Klasse!
Daraus lässt sich doch schliessen, dass XING davon ausgeht, dass die meisten Premiummitglieder von der Werbung sowieso nichts mitkriegen.
Was der Bauer nicht weiss, macht ihn nicht heiss!
Ich fasse es nicht!

XING am Tag danach

4.388 Stimmen gegen und 168 Stimmen für Werbung auf den Profilen der XING-Mitglieder - das ist der momentane Stand (6.19 Uhr finnischer Zeit) der Umfrage, die dankenswerter Weise von einem Moderatorenkollegen mit Hilfe des zweckentfremdeten Tools öffentlicher Termin organisiert wurde und gestern Mittag startete.
Sie wird noch bis zum 7.1.2008 weiterlaufen.

Um 18.42 (finnischer Zeit) brachte Heise gestern die Meldung über XING-Nutzer protestieren gegen ungewollte Profil-Werbung.
Dort hiess es noch: "
XING selbst hat sich zu der Problematik bislang nicht geäußert, kündigte aber eine Stellungnahme für den heutigen Abend an."

Das Statement von Lars Hinrichs folgte dann 19.30 finnischer Zeit.
Danach soll nun ab heute am späten Nachmittag für Premiummitglieder die Profilwerbung in den Einstellung deaktivierbar sein.

Ist nun Friede, Freude, Eierkuchen?
Nein, ganz gewiss nicht, denn ein bitterer Nachgeschmack bleibt.

  • Xing hat hinter dem Rücken seiner zahlenden Mitglieder und vielleicht nicht ganz zufällig zu einer Zeit, in der viele im Urlaub sind, Werbung auf den Mitgliederprofilen eingeblendet. Nur Dank der Aufmerksamkeit eines Mitglieds wurde diese Sache publik und ohne den Proteststurm, der dann losbrach, würde es vermutlich heute Abend den Schalter zum Abstellen der Werbung für Premiummitglieder nicht geben. Die Tatsache des Vertrauensbruchs lässt sich nicht so einfach vom Tisch wischen. Müssen wir jetzt immer Angst haben, dass XING ohne uns zu informieren, Dinge einführt, die wir nicht akzeptieren können?
  • Die lange Reaktionszeit vom Bekanntwerden des Sachverhalts am Mittag des 31.12. bis zum Statement des CEO lässt sich auch durch den Jahreswechsel nicht erklären.
  • Was ist mit der Werbung auf den Profilen der Basisnutzer? Ist diese rechtlich so zulässig oder gibt es Probleme mit Datenschutzbestimmungen?
  • Wird es XING endlich gelingen, seine Kommunikationspolitik gegenüber den eigenen Mitgliedern zu verbessern und wird ein Rundschreiben alle Mitglieder über diesen neuen Schalter informieren?
  • Statt der Anmerkung zur Notwendigkeit von Werbung als Einnahmequelle von Xing allgemein (Die wenigsten Mitglieder bezweifeln diese) hätte dem Statement von Lars Hinrichs eine Entschuldigung gut getan.
Die letzten Tage haben aber auch die Kraft, über die engagierte Mitglieder gemeinsam verfügen, aufgezeigt.
Insofern bin ich froh über den Ausgang der Aktion und werde XING weiter nutzen.

Da fällt mir aber noch ein: War zu Neujahr nicht angekündigt, dass es endlich eine Möglichkeit gibt, einzelne Threads aus dem Ticker zu nehmen?

Ich bitte alle Blogger, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, mir den entsprechenden Link zu schicken info (at) vedava . com

Andere Blogger zum Thema Werbung auf Mitgliederprofilen in XING:
- hammerich.de
- SELMADE in Austria
- myWhitelist
- Horizont
- F!XMBR
- Basic Thinking
- Gründernews
- Media-Blog
- lummaland
- eliwagar
- BlogTrainer
- Bloggas
- nugg.ad
- Flugphase
- Ringfahndung
- Tautoko
- WebZweiPunktNull
- blog.koehntopp.de
- mela.de
- Akquiseblog
- dynamicdrive
- pro4ma
- 2.0 und so
- Dannys Blog
- Datentrampelpfad
- ConnectedMarketing.de
- igda.net
- DLH.Net
- Blogtotal
- Erklärerblog
- blog@netplanet
- BooCompany
- Staudigl Blog

Artikel zum Thema Werbung auf Mitgliederprofilen in XING in den Online-Medien
- Netzeitung
- Heise Foren
- NTV
- ZDNet

Donnerstag, 3. Januar 2008

XING, was machst Du mit Deinen Mitgliedern?!

Als ich am 1.1.2008 den Thread "Werbung auf XING- jetzt wird es ernst" in der XING-Gruppe der Plattform entdeckte, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen.

Es war bekannt, dass XING zukünftig auch auf Werbung setzen wird. Davon, dass Premiummitglieder betroffen sind, war keine Rede.
Und dennoch wird auch auf den Profilen der Premiummitglieder Werbung geschaltet.

Ich sehe das als Affront gegen die zahlenden Mitglieder, als deutlichen Vertrauensbruch und erheblichen Fehler in der Kommunikationspolitik von XING.

Aus diesem Grund habe ich meine am 1.1.2008 ausgelaufene Premiummitgliedschaft nicht verlängert, in einem Schreiben an XING gegen das Vorgehen protestiert und in meiner inzwischen über 800 Mitglieder zählenden, sehr rührigen Gruppe auf den o.g. Thread aufmerksam gemacht.

Warum ich dagegen bin, dass auf meinem XING-Profil Werbung für ein anderes Unternehmen eingeblendet wird?

Xing sieht sich als Businessplattform.
Ich nutze XING ausschliesslich beruflich und sehe mein Profil dort als Teil des Internetauftritts meines Unternehmens.
Auf einer Firmenwebsite hat Fremdwerbung nichts zu suchen.
Das ist nicht nur meine persönliche Meinung, sondern ein anerkannter Grundsatz im Internetbusiness.
Ich würde niemals auf den Gedanken kommen, auf zentrale Teile meiner Firmenwebsite Werbung einzubinden.
Das XING-Profil ist der zentraler Teil, die Visitenkarte, meiner XING-Mitgliedschaft.
Wie sollte ich da Fremdwerbung dulden.

Ich erwarte, dass XING die Möglichkeit bietet, das Profil werbefrei zu halten und protestiere dagegen, dass diese wesentliche Änderung hinter dem Rücken der Mitglieder vollzogen wurde.

Natürlich bin ich nicht generell gegen die Einbindung von Werbung durch XING. Wir finanzieren unsere Websites ja auch so.
Aber auf dem Profil hat Fremdwerbung einfach nichts zu suchen!!

Andere Blogger zu dem Thema:
- Werbeblogger
- Hammerich.de
- blog-staudigl-software.de
- Daniel's Random Mutterrings
- absolutperplex.com
- Chekkers geistige Ergüsse

Dienstag, 11. Dezember 2007

Wie beliebt meine Weihnachtstexte sind...

Seit 2004 betreibe ich alljährlich in der Weihnachtszeit einen ziemlich grossen Aufwand, um für die Besucher des virtuellen Buchcafes "Book and Drink" einen ganz besonderen Adventskalender zu erstellen.

- 2004 enthielt dieser 24 Weihnachtsgeschichten (von mir und einer meiner Töchter unter Pseudonym geschrieben)
- 2005 stellte ich jeden Tag die Weihnachtstraditionen eines der 25 EU-Länder vor (am 24.12. von 2)
- 2006 gab es jeden Tag einen neuen, selbsterdachten Basteltip
- 2007 enthält der Weihnachtskalender die mit Rätseln gespickte Geschichte "Auf ins Weihnachtsland"

Immer nach Weihnachten baue ich in der Weihnachtsstube von Book and Drink um und stelle den in den 24 Tagen geschaffenen Content an seinen endgültigen Platz, damit der Adventskalender bereit ist für das nächste Jahr.

So habe ich z.B. 2005 nach Weihnachten die Texte nicht nur in das Verzeichnis "weltweit" umgefüllt, sondern aus den Fragen, die jedem Tag gab, den bei den Besuchern sehr beliebten Weihnachtsquiz gebaut.

Neulich fragte Thomas Günther bei mir per eMail an, wie es denn sein könne, dass meine Texte über Weihnachtstraditionen so auffällig denen der REWE-Werbung ähneln.
Da ich in Finnland lebe und REWE hier nicht präsent ist, kannte ich die Texte nicht und konnte somit nur sagen, wie und wann meine eigenen entstanden sind.

Ist es nicht mehr als beschämend für ein grosses Unternehmen, sich Texte bei einer kleinen Autorin "ausleihen" zu müssen, die sich redlich darum bemüht, für ihre Besucher etwas Besonderes zu schaffen.
Oder geht die Skrupellosigkeit gar so weit, dass man meint, da ich im Ausland bin und zudem auf Grund meiner Erkrankung gehandicapt, dass man mit mir und meinen Texten machen könne, was man wolle.

Ich werde die Sache ganz sicher nicht auf sich beruhen lassen.
Werbetexte wollen bezahlt sein!