Wie nennt man Menschen, die andere nur kopieren und selbst nichts Eigenes auf die Rolle kriegen?
Mir ist dieser Tage der zweite Vertreter dieser Gattung begegnet.
Vor einigen Jahre war ich mal so dumm und habe jemamdem erzählt, was ich konkret in Bezug auf Finnland im Internet vorhabe. Er tat sehr interessiert an einer Zusammenarbeit. Eine Woche später merkte ich, dass er versucht, mein Konzept selbst im Internet umzusetzen.
Ergebnis nach einigen Jahren: nach seinen Seiten kräht längt kein Hahn und auch kein Google mehr.
Der zweite Spezi kopiert nun gerade meine Idee einer Baltic-Business-Gruppe auf XING. Nur eine Woche nach mir hat er eine fast gleichnamige Gruppe gegründet und zieht darin auch noch gegen mich vom Leder, weil ich mich gegen eine Zusammenarbeit mit ihm entschieden habe.
Auch zu faul, sich einen eigenen Kopf zu machen, der Herr.
Nun, wir sprechen uns nach einem Jahr wieder. Mal schauen, welche Gruppe dann noch lebt.
Originale sind immer besser als Kopien :-)
Mittwoch, 13. August 2008
Originale sind immer besser als Kopien
Eingestellt von
conni
um
20:24
1 Kommentare
Mittwoch, 23. April 2008
Neues Konzept für Beratungskonzept
Mehrere Monate lang habe ich an dem neuen Beratungskonzept "Ganzheitliche Geschäftsoptimierung im Internet" gearbeitet und gefeilt.
Seit gestern steht es.
Hier im Blog habe ich mehrfach gezeigt, dass ich weder SEO, noch Online-Marketing oder Suchmaschinenmarketing als allein erfolgversprechend ansehe, sondern auf ein Massnahmepaket setze, dass zahlreiche Komponenten umfasst.
Auf Grund meiner langjährigen Interneterfahrungen und meines umfangreichen Know-How auf diesem Gebiet bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass auch im Onlinebusiness wie in vielen Bereichen des Lebens und der Wissenschaften nur eine ganzheitliche Betrachtung dauerhaften Erfolg bringen kann.
vedava wird zukünftig auf Basis dieses Konzeptes operieren, alle Internet-Aktivitäten des Kunden als Einheit von Wechselwirkungen betrachten und so optimieren.
Es versteht sich von selbst, dass ich das Konzept hier nicht im Einzelnen offenlege werde. Ich bin aber an Partnern interessiert, die es gemeinsam mit mir umsetzen wollen.
Eingestellt von
conni
um
07:38
0
Kommentare
Labels: Business, Internet, Internet-Marketing, Onlineberatung
Sonntag, 20. Januar 2008
XING zwei Wochen danach
Nun ist es schon zwei Wochen her, dass die Premiumuser von XING auf die Barrikaden gegangen sind und sich mit ihren Forderungen nach Werbefreiheit auf ihren eigenen Profilen durchsetzen konnten.
Der Thread, den Lars Hinrichs mit seinem Statement am Abend des 3.1. eröffnet hatte, lebt noch. Aber Feuer ist da nicht mehr drin. Er glimmt mehr vor sich hin.
Von einigen Unverzagten wird weiter die Werbefreiheit aller Profile, auch die der Normaluser gefordert.
Auch ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Anspruch Businessplattform zu sein und Werbung auf den Profilen von Usern einzublenden, nicht konform geht.
Andererseits, kann ich den Standpunkt nicht nachvollziehen, dass Architekten und Anwälte zum Beispiel durch Werbung auf ihren Profilen in Probleme mit dem Standesrecht kommen.
Wer XING beruflich nutzt, wird doch wohl die knapp 6 Euro im Monat für eine werbefreie Premiummitgliedschaft verkraften können.
Nein, gewiss ist es nicht die feine Art, auf diese Art und Weise Druck auf Normaluser auszuüben, aber der geringe Widerstand zeigt, dass es die meisten schrecklich wenig stört.
Unverständlich ist allerdings, dass von XING noch kein offizielles Statement kam, um die Sache endlich abzuhaken.
Eingestellt von
liisa
um
09:59
0
Kommentare
Sonntag, 6. Januar 2008
Abschalttool hatte nur kurze Halbwertzeit
Seit ein paar Minuten steht es bei alle Premiummitgliedern von XING auf der Startseite unter "Neues von XING" und ist rot hervorgehoben:
06.01.2008 | Update: Keine Werbung auf den Profilseiten der Premium-Mitglieder
Auf meine ausdrückliche Nachfrage bei Frau Schippmann von XING bestätigte sie, dass ein Deaktivieren der Werbung mittels Abschalttool nicht mehr nötig ist.
Eine erfreuliche Entscheidung im Sinne aller Premiummitglieder.
Unser anhaltender Protest hat sich ausgezahlt.
Zu hoffen bleibt, dass noch eine Lösung für die Werbefreiheit der Profile der normalen Mitgliedern gefunden wird und vor allem, dass XING aus den Kommunikationspannen der letzten Woche lernt.
Eingestellt von
conni
um
18:18
0
Kommentare
Samstag, 5. Januar 2008
XING im Rampenlicht
Wenn Kinder laut werden, beschweren sich die Nachbarn.
Wenn Erwachsene laut werden, horchen die Medien auf.
Wir waren und sind laut mit unserem Unbehagen gegen die Vorgehensweise von XING und haben so XING ins Rampenlicht gezogen.
Als die Medien anfingen zu berichteten, der Börsenkurs nachgab, wurde der Druck auf XING immer stärker, seine Massnahmen wenigstens teilweise zurückzufahren.
Ich hatte gestern schon in XING am Tag danach zahlreiche Blogs und Onlinemedien, die über den Protest der XINGler aufgegriffen haben, verlinkt.
Dank des Wochenendes hat XING zwar eine kleine Atempause, aber in den Foren wird weiter diskutiert.
Der neue Hauptthread, der mit dem Statement von Lars Hinrichs umfasst derzeit 166 Seiten.
Ob eine Absicht dahintersteckt, dass neu eröffnete Threads, die Einzelthemen der Werbeproblematik herausgreifen, immer wieder geschlossen und auf den Hauptthread weitergeleitet werden, kann man nur vermuten.
Begründet wird die Schliessung mit Lokalisierung.
Durch den ellenlangen Thread wird es aber für Neuhinzukommende immer schwerer sich in die Thematik einzulesen und die einzelnen Kritikpunkte zu erkennen.
Gestern war es uns noch gelungen, eine Veröffentlichung eines Hinweises auf das neue Abschalttool unter "Neues von XING" auf den Startseiten aller Premiummitglieder zu erzwingen.
In dieser Rubrik, die am Fuss der Seite untergebracht ist, steht jetzt:
04.01.2008 | Werbe-Einblendung auf dem XING-Profil – Sie haben die Wahl
Als Premium-Mitglied haben Sie ab sofort die Möglichkeit, Werbeeinblendungen auf Ihrem XING-Profil (derzeit nur für Basismitglieder sichtbar) abzuschalten.
Hier geht es zu den Profileinstellungen
Zahlreiche Gruppenmoderatoren haben ihre Mitglieder über das neue Tool informiert. So auch ich.
Zudem habe ich in meinem Profil unter Interessen folgenden Passus aufgenommen:
AUS AKTUELLEM ANLASS: Hallo Premiummitglied, willst Du nicht länger Werbeträger sein? Unter -> Einstellungen -> Meine Profileinstellungen -> Optionen einfach das unterste Häkchen entfernen !
Gestern abend hatte sich auch noch Lars Hinrich im XING Blog geäussert. Die grosse Mehrzahl der Nutzer ist deutschsprachig. Ob da ein Blogbeitrag in englischer Sprache, auch wenn es die Unternehmenssprache ist, ein kluger Schachzug ist, wage ich zu bezweifeln.
Bei aller Hochachtung für mich ist es lauwarmes Gewäsch, was er da geäussert hat. Besonders der Passus über die dem Unternehmen so wichtigen Mitglieder.
Wie wichtig wir XING sind, haben wir in den letzten Tagen merken dürfen.
Am Montag, wenn die letzten Jahresendurlauber an ihre Schreibtische zurückkehren, wird der Protest vermutlich mit neuer Stärke aufflammen.
Noch ein Blick auf das Stimmungsbarometer: Es steht 5745 : 220
Eingestellt von
conni
um
13:38
0
Kommentare
Freitag, 4. Januar 2008
Wie XING mit Kündigungen umgeht
Wie ich gestern bereits unter "Xing, was machst Du mit Deinen Mitgliedern?" schrieb, habe ich meine am 1.1. ausgelaufene Premiummitgliedschaft per Mail an den Support gekündigt und zwar ausdrücklich bis zu dem Zeitpunkt, zu dem eine für mich akzeptable Lösung für Werbefreiheit des Profils zur Verfügung steht.
Vom 1. bis 3. Januar stand in meiner Kontoübersicht, dass ich einfaches Mitglied bin.
Aber den dunkelgrünen Haken hatte ich weiter.
Heute um 13.51 Uhr finnischer Zeit erhielt ich die Antwort auf meine Kündigung.
Man verwies mich auf das neue Abschalttool und meinte in etwa, wenn ich damit nicht zufrieden sei, solle ich erneut kündigen.
Und plötzlich steht in der Kontoübersicht, ich hätte bis zum 3.4. als Premiummitglied verlängert.
Da mutet der Post von Frau Schippmann "Wir benötigen von Premium-Mitgliedern eine Kündigung, die nicht in einem Forenbeitrag erfolgen kann. Meine Kollegen kümmern sich sehr zuverlässig um jedes Schreiben von Ihnen." für mich wie Hohn und Spott an.
Und es wundert mich gar nicht, wenn sie an anderer Stelle formuliert, es hätte nur wenige Kündigungen gegeben.
Ich habe auf die Antwort auf meine Kündigung entgegnet, dass ich meine generelle Mitgliedschaft davon abhängig machen werde "ob alle Mitglieder über den Sachverhalt informiert werden und ob das Tool tatsächlich funktioniert"
Zudem habe ich auf diesen Blog verwiesen.
Vielleicht sollte ich bei der nächsten Kündigung, davon ausgehen, dass der Moderatorenkollege, der ironisch meinte, XING wolle sicher eine beglaubigte Faxbestätigung, die von mir persönlich unterschrieben sei, recht hat.
Für mich ist XING ein wichtiges Arbeitsmittel und ich habe viel Zeit und Mühe in den Aufbau meiner Gruppe investiert.
Wäre das nicht so, hätte ich mich auch in den letzten Tagen nicht derart engagiert.
Aber auch die grösste deutschsprachige Businessplattform muss endlich aus den Fehlern ihrer Kommunikationspoltik gegenüber den Mitgliedern lernen!
Eingestellt von
conni
um
17:25
0
Kommentare
XING-Premiummitglieder aufgepasst!
Das gestern von Lars Hinrichs angekündigte Tool zum Abschalten der Werbung auf den Profilen der Premiummitglieder ist da.
Wer also als Premiummitglied möchte, dass seine Profilseite für Besucher werbefrei ist, gehe bitte wie folgt vor:
-> Einstellungen -> Meine Profileinstellungen -> Links im Kästchen "Optionen" den untersten Haken (XING darf auf meinem Profil Werbung von Werbepartnern einblenden.) deaktivieren!
Warum ich für das Tool trommle, dürfte wohl nach folgendem Zitat klar sein:
Frau Schippmann von Xing schrieb:
"Sicher, wir wollen nicht der Mehrheit der Premium-Mitgliedern anraten, sich abzumelden von der Werbung. Wir möchten ebenfalls nicht ein Opt-In anbieten, weil es zuwenig benutzt werden würde. Wer sagt schon: Ich WILL Werbung sehen? Der Großteil der Mitglieder fühlt sich aus unserer Sicht nicht wesentlich dadurch gestört und ist bereit, dies im Sinne eine schnelleren Ausbau des Angebotes zu tolerieren. Opt-In macht in den wenigsten Fällen Sinn - auch im Sinne der Mitgliederzufriedenheit."
Klasse!
Daraus lässt sich doch schliessen, dass XING davon ausgeht, dass die meisten Premiummitglieder von der Werbung sowieso nichts mitkriegen.
Was der Bauer nicht weiss, macht ihn nicht heiss!
Ich fasse es nicht!
Eingestellt von
conni
um
16:54
0
Kommentare
XING am Tag danach
4.388 Stimmen gegen und 168 Stimmen für Werbung auf den Profilen der XING-Mitglieder - das ist der momentane Stand (6.19 Uhr finnischer Zeit) der Umfrage, die dankenswerter Weise von einem Moderatorenkollegen mit Hilfe des zweckentfremdeten Tools öffentlicher Termin organisiert wurde und gestern Mittag startete.
Sie wird noch bis zum 7.1.2008 weiterlaufen.
Um 18.42 (finnischer Zeit) brachte Heise gestern die Meldung über XING-Nutzer protestieren gegen ungewollte Profil-Werbung.
Dort hiess es noch: "XING selbst hat sich zu der Problematik bislang nicht geäußert, kündigte aber eine Stellungnahme für den heutigen Abend an."
Das Statement von Lars Hinrichs folgte dann 19.30 finnischer Zeit.
Danach soll nun ab heute am späten Nachmittag für Premiummitglieder die Profilwerbung in den Einstellung deaktivierbar sein.
Ist nun Friede, Freude, Eierkuchen?
Nein, ganz gewiss nicht, denn ein bitterer Nachgeschmack bleibt.
- Xing hat hinter dem Rücken seiner zahlenden Mitglieder und vielleicht nicht ganz zufällig zu einer Zeit, in der viele im Urlaub sind, Werbung auf den Mitgliederprofilen eingeblendet. Nur Dank der Aufmerksamkeit eines Mitglieds wurde diese Sache publik und ohne den Proteststurm, der dann losbrach, würde es vermutlich heute Abend den Schalter zum Abstellen der Werbung für Premiummitglieder nicht geben. Die Tatsache des Vertrauensbruchs lässt sich nicht so einfach vom Tisch wischen. Müssen wir jetzt immer Angst haben, dass XING ohne uns zu informieren, Dinge einführt, die wir nicht akzeptieren können?
- Die lange Reaktionszeit vom Bekanntwerden des Sachverhalts am Mittag des 31.12. bis zum Statement des CEO lässt sich auch durch den Jahreswechsel nicht erklären.
- Was ist mit der Werbung auf den Profilen der Basisnutzer? Ist diese rechtlich so zulässig oder gibt es Probleme mit Datenschutzbestimmungen?
- Wird es XING endlich gelingen, seine Kommunikationspolitik gegenüber den eigenen Mitgliedern zu verbessern und wird ein Rundschreiben alle Mitglieder über diesen neuen Schalter informieren?
- Statt der Anmerkung zur Notwendigkeit von Werbung als Einnahmequelle von Xing allgemein (Die wenigsten Mitglieder bezweifeln diese) hätte dem Statement von Lars Hinrichs eine Entschuldigung gut getan.
Insofern bin ich froh über den Ausgang der Aktion und werde XING weiter nutzen.
Da fällt mir aber noch ein: War zu Neujahr nicht angekündigt, dass es endlich eine Möglichkeit gibt, einzelne Threads aus dem Ticker zu nehmen?
Ich bitte alle Blogger, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, mir den entsprechenden Link zu schicken info (at) vedava . com
Andere Blogger zum Thema Werbung auf Mitgliederprofilen in XING:
- hammerich.de
- SELMADE in Austria
- myWhitelist
- Horizont
- F!XMBR
- Basic Thinking
- Gründernews
- Media-Blog
- lummaland
- eliwagar
- BlogTrainer
- Bloggas
- nugg.ad
- Flugphase
- Ringfahndung
- Tautoko
- WebZweiPunktNull
- blog.koehntopp.de
- mela.de
- Akquiseblog
- dynamicdrive
- pro4ma
- 2.0 und so
- Dannys Blog
- Datentrampelpfad
- ConnectedMarketing.de
- igda.net
- DLH.Net
- Blogtotal
- Erklärerblog
- blog@netplanet
- BooCompany
- Staudigl Blog
Artikel zum Thema Werbung auf Mitgliederprofilen in XING in den Online-Medien
- Netzeitung
- Heise Foren
- NTV
- ZDNet
Eingestellt von
liisa
um
06:13
1 Kommentare
Donnerstag, 3. Januar 2008
XING, was machst Du mit Deinen Mitgliedern?!
Als ich am 1.1.2008 den Thread "Werbung auf XING- jetzt wird es ernst" in der XING-Gruppe der Plattform entdeckte, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen.
Es war bekannt, dass XING zukünftig auch auf Werbung setzen wird. Davon, dass Premiummitglieder betroffen sind, war keine Rede.
Und dennoch wird auch auf den Profilen der Premiummitglieder Werbung geschaltet.
Ich sehe das als Affront gegen die zahlenden Mitglieder, als deutlichen Vertrauensbruch und erheblichen Fehler in der Kommunikationspolitik von XING.
Aus diesem Grund habe ich meine am 1.1.2008 ausgelaufene Premiummitgliedschaft nicht verlängert, in einem Schreiben an XING gegen das Vorgehen protestiert und in meiner inzwischen über 800 Mitglieder zählenden, sehr rührigen Gruppe auf den o.g. Thread aufmerksam gemacht.
Warum ich dagegen bin, dass auf meinem XING-Profil Werbung für ein anderes Unternehmen eingeblendet wird?
Xing sieht sich als Businessplattform.
Ich nutze XING ausschliesslich beruflich und sehe mein Profil dort als Teil des Internetauftritts meines Unternehmens.
Auf einer Firmenwebsite hat Fremdwerbung nichts zu suchen.
Das ist nicht nur meine persönliche Meinung, sondern ein anerkannter Grundsatz im Internetbusiness.
Ich würde niemals auf den Gedanken kommen, auf zentrale Teile meiner Firmenwebsite Werbung einzubinden.
Das XING-Profil ist der zentraler Teil, die Visitenkarte, meiner XING-Mitgliedschaft.
Wie sollte ich da Fremdwerbung dulden.
Ich erwarte, dass XING die Möglichkeit bietet, das Profil werbefrei zu halten und protestiere dagegen, dass diese wesentliche Änderung hinter dem Rücken der Mitglieder vollzogen wurde.
Aber auf dem Profil hat Fremdwerbung einfach nichts zu suchen!!
Andere Blogger zu dem Thema:
- Werbeblogger
- Hammerich.de
- blog-staudigl-software.de
- Daniel's Random Mutterrings
- absolutperplex.com
- Chekkers geistige Ergüsse
Eingestellt von
liisa
um
15:05
1 Kommentare
Dienstag, 11. Dezember 2007
Wie beliebt meine Weihnachtstexte sind...
Seit 2004 betreibe ich alljährlich in der Weihnachtszeit einen ziemlich grossen Aufwand, um für die Besucher des virtuellen Buchcafes "Book and Drink" einen ganz besonderen Adventskalender zu erstellen.
- 2004 enthielt dieser 24 Weihnachtsgeschichten (von mir und einer meiner Töchter unter Pseudonym geschrieben)
- 2005 stellte ich jeden Tag die Weihnachtstraditionen eines der 25 EU-Länder vor (am 24.12. von 2)
- 2006 gab es jeden Tag einen neuen, selbsterdachten Basteltip
- 2007 enthält der Weihnachtskalender die mit Rätseln gespickte Geschichte "Auf ins Weihnachtsland"
Immer nach Weihnachten baue ich in der Weihnachtsstube von Book and Drink um und stelle den in den 24 Tagen geschaffenen Content an seinen endgültigen Platz, damit der Adventskalender bereit ist für das nächste Jahr.
So habe ich z.B. 2005 nach Weihnachten die Texte nicht nur in das Verzeichnis "weltweit" umgefüllt, sondern aus den Fragen, die jedem Tag gab, den bei den Besuchern sehr beliebten Weihnachtsquiz gebaut.
Neulich fragte Thomas Günther bei mir per eMail an, wie es denn sein könne, dass meine Texte über Weihnachtstraditionen so auffällig denen der REWE-Werbung ähneln.
Da ich in Finnland lebe und REWE hier nicht präsent ist, kannte ich die Texte nicht und konnte somit nur sagen, wie und wann meine eigenen entstanden sind.
Ist es nicht mehr als beschämend für ein grosses Unternehmen, sich Texte bei einer kleinen Autorin "ausleihen" zu müssen, die sich redlich darum bemüht, für ihre Besucher etwas Besonderes zu schaffen.
Oder geht die Skrupellosigkeit gar so weit, dass man meint, da ich im Ausland bin und zudem auf Grund meiner Erkrankung gehandicapt, dass man mit mir und meinen Texten machen könne, was man wolle.
Ich werde die Sache ganz sicher nicht auf sich beruhen lassen.
Werbetexte wollen bezahlt sein!
Eingestellt von
conni
um
11:08
0
Kommentare
Labels: Business, Internet, Urheberrecht
Sonntag, 25. November 2007
Ist Suchmaschinenoptimierung noch sinnvoll
Eine tolle Diskussion gibt es in der Gruppe Internet-Marketing von Xing derzeit: "Ist Suchmaschinenoptimierung noch sinnvoll?"
Wenn man nicht sagen würde, es gäbe keine dummen Fragen, würde ich meinen, dass das eine solche wäre.
Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur sinnvoll, Suchmaschinenoptimierung sollte normal sein!
Und wer heute nicht schon beim Erstellen einer Website daran denkt, sie nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch suchmaschinenfreundlich zu gestalten, der macht einen entscheidenden Fehler. Er verschenkt viel Geld und Zeit.
Dabei geht es nicht um die Anwendung irgendwelcher Tricks, sondern um das Beachten der Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung bei der Erstellung jeder einzelnen Seite. Das sollte Jedem in Fleisch und Blut übergehen.
Eingestellt von
conni
um
10:38
0
Kommentare
Sonntag, 18. November 2007
Bist Du online-süchtig?
Bin ich online-süchtig?
Möglich. Die Entzugserscheinungen sprechen eigentlich dafür.
Wenn ich eine Zeit nicht im Netz war, dann brenne ich darauf zu gucken, ob unsere Seiten ihre Plazierungen in den Serps gehalten haben, was es Neues auf XING oder in Abakus gibt.
Und dann nutze ich jede Gelegenheit, online zu gehen.
Aber ist das wirklich Sucht?
Dann bin ich auch auf finnisches Schwarzbrot süchtig, denn wenn ich das eine Weile nicht gegessen habe, fehlt mir auch etwas.
Ist es nicht vielmehr so, dass das Internet für mich und viele andere ganz normal zum Leben gehört. So normal wie essen, trinken, schlafen, arbeiten...
Bei der Berliner Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde wird es ein Symposium über Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten einer Abhängigkeit vom Netz geben.
Angeblich verbringen Internet-Süchtige 35 bis 40 Stunden pro Woche im Netz, normale User nur vier bis zehn Stunden.
Oh, oh, danach wäre ich ja hochgradig süchtig. Bei mir kommen manchmal schon 140 Stunden in der Woche zusammen.
Aber ist nicht alles relativ?
Ich schlafe täglich 3,5 bis 4 Stunden. Sind alle, die 8 Stunden schlafen, dann schlafsüchtig?!
Ich denke, man sollte sich hier, wie in jedem anderen Fall vor Verallgemeinerungen hüten.
Internetsüchtig ist in meinen Augen, wer ausserhalb des Netzes keine sozialen Kontakte hat und nur noch im Netz lebt.
Für mich ist das Netz ein ganz normales Arbeits-und Kommunikationsmittel.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Eingestellt von
conni
um
14:23
0
Kommentare
Dienstag, 13. November 2007
Weihnachtseinkäufe im Netz
In einer Studie der Direktmarketingfirma eCircle zum Weihnachtsgeschäft gaben fast 70 Prozent der Deutschen mit Internetanschluss an, mindestens ein Geschenk zum Fest im Netz kaufen zu wollen.
Eine wichtige Rolle spielt das Internet auch als Informationsquelle.
So gaben 43 Prozent der Befragten an, sich vor dem Kauf von Produkten, im Internet zu informieren.
Bevorzugter Internethändler für den Weihnachtseinkauf der Deutschen ist mit 50 % Marktanteil Amazon.
(Quelle)
Eingestellt von
conni
um
06:39
0
Kommentare
Donnerstag, 8. November 2007
Wir alle sind in der Verantwortung
Am Tag nach dem schrecklichen Amoklauf in der Schule in Tuusula ist mir eigentlich gar nicht nach posten oder schreiben.
Ich fühle mich leer und wie gelähmt.
Als Websitebetreiber und Moderator denke ich nicht erst seit gestern darüber nach, wie weit die Verantwortung von Websitebetreibern geht und gehen kann.
Der 18 Jährige Amokläufer hatte seine grausame Tat in einem Video angekündigt und dieses in YouTube eingestellt.
Vermutlich hätte das Unheil verhindert werden können, wenn diese Videobotschaft früher entdeckt worden wäre.
Wer hätte sie entdecken müssen?
YouTube?
Die Rechtssprechung zur Haftung von Website und Forenbetreibern ist uneinheitlich.
Kann man ernsthaft von einem Plattformbetreiber fordern, dass er alle Beiträge sofort oder gar vorab prüft?!
Aber das Video von Pekka-Eric A. mit der Ankündigung des Massakers ist am Dienstag sicher von einigen gesehen worden.
Warum hat niemand Alarm geschlagen?!
YouTube hat gestern alle vom Nick Sturmgeist89 hochgeladenen Videos gelöscht.
Hat nicht früher irgend jemand gemerkt, welchen Charakter die Videos des Abiturienten haben?
Ich meine, wir sind alle in der Verantwortung und wer immer bedenkliche Inhalte irgendwo im Netz entdeckt, sollte sie melden.
Wenn wir alle nur ein wenig wachsamer sind, können wir vielleicht solche Bluttaten leichter verhindern.
So und nun stellen wir, wie viele Finnen eine Kerze zum Andenken an die Opfer ins Fenster...
Eingestellt von
conni
um
16:14
0
Kommentare
Sonntag, 4. November 2007
SEO und das Google Update
Es ist amüsant zu beobachten, wie SEOs sich nach dem Google-PR-Update verkaufen, wie sie manövrieren.
Sucht man in den Google-News nach Suchmaschinenoptimierung, erhält man einen interessanten Querschnitt der Argumente und Taktiken.
R. Vossberg meint in seiner Presseerklärung: "Nachhaltige Suchmaschinenoptimierung, die auf geächtete Tricksereien verzichtet, braucht sicher länger zum Ziel. Aber: Nicht wer am lautesten schreit, wird erhört."
Soweit so gut.
Wenn ich dann aber weiterlese und finde: "Der Suchmaschinenspezialist optimiert Ihren Internet-Auftritt und meldet Sie bei den populären Suchmaschinen sowie Katalogen an.", frage ich mich in welchem Jahr ich lebe.
Anmeldung bei Suchmaschinen, aha. *Kopfschüttelnd*
Viktor Hasn spricht von "SocialMediaOptimisation"
S. Eisenschmidt meint gar mit einem Eintrag in Artikelverzeichnisse ggf. auch Kauf von Content könnte man enorme SEO-Kosten sparen.
Bin ich die einzige, die sich keine neuen "Tricks" einfallen lassen muss, weil sie die ganzen Jahre über sauber gearbeitet hat?
Nein, sicher nicht. Trostreich.
Dienstag, 30. Oktober 2007
Image im Internet
Wie die Personalberatungsfirma LAB aus Düsseldorf in einer Studie zu der 250 Manager befragt wurden, ermittelte, kümmern sich immer mehr Führungskräfte um ihre Selbstdarstellung im Internet.
So sei 76 Prozent der Befragten ihr Ruf im Internet wichtig. (Quelle)
vedava bietet Online-Reputation-Management für Unternehmen an.
Nein, auch wir können nicht zaubern. Das Internetgedächtnis ist riesig.
Auf Grund unserer Kenntnisse der Zusammenhänge und langjährigen Erfahrungen können wir aber so agieren, dass positive Meldungen über Unternehmen in den Vordergrund gerückt werden und unschönere dahinter verblassen.
Eingestellt von
conni
um
04:40
0
Kommentare
Labels: Business, Internet, Online-Reputation
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Zahlungsausfälle im Online-Handel
Laut der von Wirecard AG, Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen und dem Forschungsinstitut "ibi research" vorgelegten aktuellen Studie zur Zahlungsabwicklung im Internethandel ist die Zahlung per Kreditkarte für Händler die Option, die am wenigsten Störungen mit sich bringt, aber auch aufwendige Kontrollmechanismen erfordert.
Als besonders kritisch erweisen sich Zahlungen per Lastschrift und per Rechnung.
Jeder 10. der insgesamt 290 befragten Onlinehändler beklagt Zahlungsausfälle von über 3 Prozent.
Auffällig ist, dass Kundendaten nur unvollständig erhoben und wenig gegengeprüft werden.
Beispiele:
- Geburtsdatum wird nur von 35 Prozent der Händler abgefragt
- Festnetzanschluss von nur 74 Prozent der Händler
- Mobilnetznummer von nur 37 Prozent der Händler
Eingestellt von
conni
um
06:02
0
Kommentare
Samstag, 13. Oktober 2007
Als die Klickraten explodierten
Ich habe gestern ein bisschen mit Adsense experimentiert.
Z.B. hatte ich in eine sehr gut plazierte Website mit umfangreichem uniquen Content direkt unter die Überschrift (h1) ein rahmenloses Large Rectangle 336 x 280 eingebaut.
Die Klickrate stieg um fast 5 Prozent. Der eCPM erhöhte sich beträchtlich. Der Klickpreis veränderte sich nicht.
Nach ein paar Stunden brach ich das Experiment ab und stellte den ursprünglichen Zustand wieder her.
Die Adsense-Zahlen pegelten sich schnell auf das seit Monaten bekannte Niveu ein.
Warum habe ich den Block wieder entfernt, wenn er doch so gute Einnahmen bedeutete?
Ich mag Websites nicht, auf denen man vordergründig mit Werbung bombadiert wird.
Empfängt mich gleich beim Öffnen einer Website oben ein riesiger Werbeblock, empfinde ich das als aufdringlich und ärgere mich, wenn der eigentliche Text, der die Information enthält, die ich suche, viel weiter unten anfängt.
Ich habe das Gefühl, dass viele dieser Websites extra für Adsense gemacht sind.
Meine, unsere Seiten sind aber in erster Linie für die Besucher gemacht. Ich möchte, dass sie gern wiederkommen.
Zu aufdringliche Werbung wirkt, vermute ich, auch auf andere alles andere als einladend.
Deshalb werde ich auch zukünftig, auf dezentere Werbung setzen und wie bisher langfristig denken.
Eingestellt von
conni
um
01:07
0
Kommentare
Freitag, 12. Oktober 2007
Webseiten handgestrickt
Ein Kollege fragte mich mal, welches CMS ich verwende und war ganz überrascht, als ich ihm wahrheitsgemäss antwortete, keins.
Ich stricke mir zunächst ein CSS-Layout, speichere eine gutkommentierte Seite als Muster ab, variiere solange Farben und Schriftarten bis mir ihr Zusammenspiel gefällt und fange dann an, die Seiten mit Inhalten zu befüllen, die genauso unique sind.
Dass ich von vornherein darauf achte, dass Seiten onpage-optimiert sind, versteht sich von selbst.
Warum ich mir diese Arbeit mache?
- Weil es mir Spass macht, wenn unsere Seiten, meine Handschrift tragen.
- Weil ich es fair finde, dem Besucher keinen 08/15-Abklatsch vorzusetzen
- Weil ich überzeugt bin, dass sich Qualität letztenendes immer auszahlt
Ein Problemchen bringt meine, von manchem belächelte Methode, allerdings mit sich:
HTML-Schreiben ist mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich Probleme habe, umzuschalten.
Und wenn ich meine Postings in Xing oder in anderen Foren editieren muss, dann liegt es in aller Regel daran, dass ich Umlaute und Sonderzeichen in HTML code.
Samstag, 29. September 2007
Medien zum Anfassen
Medien zum Anfassen sind seit Jahren meine Vision. Dabei meine ich es weniger wörtlich als im übertragenden Sinne.
Ich möchte Menschen und Medien näher zusammenbringen.
Ich träume von individuellen Medien, die sich jeder nach seinen Wünschen, Interessen und Bedürfnissen zusammenstellen kann.
In manchen Bereichen gibt es schon ansatzweise Lösungen.
So z.B. Newsletter, die man variieren kann oder auch Online-Zeitungen.
vedava selbst bietet individuelle Finnland-Reisehandbücher an, Bücher also, die genau auf die jeweiligen Urlauber, ihren Urlaubsort und ihre Urlaubszeit zugeschnitten sind.
In unserem für die Zukunft geplanten Mediencafe soll ein Druckautomat stehen, an dem man sich Bücher zusammenstellen kann, die auch gleich vor Ort gedruckt und gebunden werden, solange der Gast seinen Kaffee geniesst.
Während ich mehr Individualität der Medien ersehne, nehmen Abdulmotaleb El Saddik von der University of Ottawa und Prof. Ralf Steinmetz von der Technischen Universität Darmstadt das mit dem Anfassen wörtlich.
Sie wollen in Darmstadt gemeinsam mit anderen Forschern das Internet zum Anfassen entwickeln und suchen nach Lösungen für den virtuellen Tastsinn.
Sind sie erfolgreich, liesse sich nicht nur der Online-Handel revolutionieren, sondern auch das Online-Lehren und Lernen auf eine neue Stufe stellen.
Eingestellt von
conni
um
07:52
0
Kommentare