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Freitag, 12. Oktober 2007

Webseiten handgestrickt

Ein Kollege fragte mich mal, welches CMS ich verwende und war ganz überrascht, als ich ihm wahrheitsgemäss antwortete, keins.

Ich stricke mir zunächst ein CSS-Layout, speichere eine gutkommentierte Seite als Muster ab, variiere solange Farben und Schriftarten bis mir ihr Zusammenspiel gefällt und fange dann an, die Seiten mit Inhalten zu befüllen, die genauso unique sind.

Dass ich von vornherein darauf achte, dass Seiten onpage-optimiert sind, versteht sich von selbst.

Warum ich mir diese Arbeit mache?
- Weil es mir Spass macht, wenn unsere Seiten, meine Handschrift tragen.
- Weil ich es fair finde, dem Besucher keinen 08/15-Abklatsch vorzusetzen
- Weil ich überzeugt bin, dass sich Qualität letztenendes immer auszahlt

Ein Problemchen bringt meine, von manchem belächelte Methode, allerdings mit sich:
HTML-Schreiben ist mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich Probleme habe, umzuschalten.
Und wenn ich meine Postings in Xing oder in anderen Foren editieren muss, dann liegt es in aller Regel daran, dass ich Umlaute und Sonderzeichen in HTML code.

Sonntag, 16. September 2007

Wie sollte die Website eines Webdesigners aussehen?

Manchmal gibt es in der Akquise-Gruppe von Xing Threads, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ein ziemlich von sich eingenommener Webdesigner fragt z.B., wo denn der Trend hingehe, wie die Website eines Webdesigners in Zukunft aussehen solle oder müsse.

Jedem, der seine Meinung dazu äussert, fährt er irgendwie in die Parade.
Ich hatte ihm zunächst per persönlicher Mitteilung (PM), weil ich ihm nicht auf die Füsse treten wollte, geantwortet.
Später habe ich dann doch noch gepostet und ihn nach seiner Zielgruppe gefragt.
Das fand er anscheinend lustig.

Ist es das?
Wer ist die Zielgruppe eines Webdesigners? Macht es in der mehr als angespannten Marktsituation bei den Webdesignern wirklich Sinn, jeden bedienen zu wollen, der eine Website wünscht?

Gäbe es nicht eine viel grössere Überlebenschance als Webdesigner, wenn man sich auf eine bestimmte, eingegrenzte Zielgruppe konzentriert?
Z.B. Websites für Künstler oder Ärzte oder Anwälte oder...

Und muss nicht die Website eines Webdesigners so gestaltet werden, dass sie seine Zielgruppe anspricht?
Jede Zielgruppe aber hat ganz andere Anforderungen und Bedürfnisse, diese gilt es zu studieren und ihnen mit der Website Rechnung zu tragen.

Wie also oder was soll man Jemandem raten, der keine konkreteren Angaben zu seiner Zielgruppe macht?

Da kann man nur mit Allgemeinplätzen antworten: Eine Website sollte zielgruppenorientiert und suchmaschinenoptimiert sein.

Lustig finde ich das ganz sicher nicht! Eher richtig traurig.

Mittwoch, 29. August 2007

Nachlese

Morgenstund hat nicht immer Gold im Mund.
Zumindest hatte ich eben das Gefühl, als ich nach dem Xing-Thread von gestern früh sehen wollte. Den mit dem suchmaschinenoptimierten Webdesign.
Erwartungsgemäss hatten die Kollegen den Threaderöffner auseinandergenommen. Weitestgehend sachlich, aber bestimmt.
Und der hatte sich derart angegriffen gefühlt, dass er zu Beleidigungen griff, die jeder Grundlage entbehren und den Thread völlig entgleisen liessen.
Die Moderatoren der Gruppe werden zu tun haben, die Dinge zu richten.

Da hatte ich mich gestern gefreut, ein Positivbeispiel des Umgangs von SEOs untereinander bringen zu können und dann wieder so etwas ...

Leider ist der erwähnte Thread von Xing nicht der einzige, in dem es um Webdesign und SEO geht, der gestern eskalierte.
Eine simple Anfrage in der Gruppe Internet-Marketing reichte wieder einmal, dass Zähne gefletscht, die Waffen entrollt und gegeneinander gerichtet wurden.

Leute, das muss doch nicht sein und so etwas wirft ganz sicher kein gutes Licht auf die ganze Branche.

Dienstag, 28. August 2007

Schmunzeleinlagen und Ostereier

Ach, wie ich diese frühmorgendlichen Streifzüge durchs Internet liebe!

Nachts, wenn alles schläft oder eigentlich schlafen sollte, haben die Jecken Ausgang und sie übersäen das Netz mit Schmunzeleinlagen und Ostereiern.
Man muss sie nur finden und hat kostenlose Frühgymnastik für die Lachmuskeln, den Kopf-und Schulterbereich.
Nur leider geht mancher Spass zu weit oder soll gar Ernst sein und faule Eier lässt sich niemand gerne unterschieben.

Da scheint ein Designer im Freiberufler Projektmarkt von Xing gar übersinnliche Dinge zu beherrschen. Er verspricht seinen Jüngern Webseiten zu erstellen, bei denen diese bis zu 19.500 Euro sparen und viele andere Wunderdinge.

Warum er für seine Verheissungen wohl soviel Worte braucht?
Weil Märchen nicht lügen oder in der Länge die Süsse liegt?
Oder weil er sanft zum Höhepunkt :"Es ist unsere Antwort auf alle Webdesigner, die mit komplizierten Programmen arbeiten, nur um eine Abhängigkeit vom Kunden herbeizuführen. Wir verurteilen solch ein Verhalten auf Schärfste!" führen will?

Hört Ihr die Glocken klingeln, wenn gerade jemand, der neulich noch Doorwaypages offerierte, nun von "Webdesign ja, aber bitte mit Suchmaschinenoptimierungsunterstützung" spricht?
Ob sie aber auch ein Laie hört oder sich lieber Honig ums Maul schmieren lässt?

"Suchmaschinenoptimierungsunterstützung" eine tolle Wortkreation übrigens.
Ich werde sie meinen Kindern vorschlagen, wenn sie wieder Galgenmännchen spielen oder wäre es gar ein Tipp fürs Glücksrad?

Ein eher alltäglicher Fall von dumm gelaufen wird in Abakus geschildert.
Da hat sich jemand für viel Geld eine reine Flashseite andrehen lassen und kurz vorm Onlinegehen ist der Jammer gross. Wie soll er nur im Netz gefunden werden?

In der Hoffnung, dass andere früher aufwachen, allen einen Guten Morgen...