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Montag, 21. Januar 2008

Ich habe Twitter für mich entdeckt

Ja, ich habe am Wochenende Twitter für mich entdeckt.
Wie es dazu kam?
Beim Stöbern in XING bin ich über irgendeinen Artikel gestolpert und in dem fand sich der Hinweis auf Twitter.
Erst dachte ich: Kinderkram.
Dann aber fand ich die Möglichkeit, die Kurznachrichten in die eigene Website einzubinden und diese nutze ich jetzt.
Es ist bequem von zentraler Stellen kurze aktuelle Nachrichten posten zu können, ohne jedes Mal die Website aktualisieren zu müssen.

Donnerstag, 8. November 2007

Wir alle sind in der Verantwortung

Am Tag nach dem schrecklichen Amoklauf in der Schule in Tuusula ist mir eigentlich gar nicht nach posten oder schreiben.
Ich fühle mich leer und wie gelähmt.

Als Websitebetreiber und Moderator denke ich nicht erst seit gestern darüber nach, wie weit die Verantwortung von Websitebetreibern geht und gehen kann.

Der 18 Jährige Amokläufer hatte seine grausame Tat in einem Video angekündigt und dieses in YouTube eingestellt.

Vermutlich hätte das Unheil verhindert werden können, wenn diese Videobotschaft früher entdeckt worden wäre.

Wer hätte sie entdecken müssen?
YouTube?

Die Rechtssprechung zur Haftung von Website und Forenbetreibern ist uneinheitlich.

Kann man ernsthaft von einem Plattformbetreiber fordern, dass er alle Beiträge sofort oder gar vorab prüft?!

Aber das Video von Pekka-Eric A. mit der Ankündigung des Massakers ist am Dienstag sicher von einigen gesehen worden.
Warum hat niemand Alarm geschlagen?!

YouTube hat gestern alle vom Nick Sturmgeist89 hochgeladenen Videos gelöscht.
Hat nicht früher irgend jemand gemerkt, welchen Charakter die Videos des Abiturienten haben?

Ich meine, wir sind alle in der Verantwortung und wer immer bedenkliche Inhalte irgendwo im Netz entdeckt, sollte sie melden.
Wenn wir alle nur ein wenig wachsamer sind, können wir vielleicht solche Bluttaten leichter verhindern.

So und nun stellen wir, wie viele Finnen eine Kerze zum Andenken an die Opfer ins Fenster...

Sonntag, 4. November 2007

SEO und das Google Update

Es ist amüsant zu beobachten, wie SEOs sich nach dem Google-PR-Update verkaufen, wie sie manövrieren.

Sucht man in den Google-News nach Suchmaschinenoptimierung, erhält man einen interessanten Querschnitt der Argumente und Taktiken.

R. Vossberg meint in seiner Presseerklärung: "Nachhaltige Suchmaschinenoptimierung, die auf geächtete Tricksereien verzichtet, braucht sicher länger zum Ziel. Aber: Nicht wer am lautesten schreit, wird erhört."
Soweit so gut.
Wenn ich dann aber weiterlese und finde: "Der Suchmaschinenspezialist optimiert Ihren Internet-Auftritt und meldet Sie bei den populären Suchmaschinen sowie Katalogen an.", frage ich mich in welchem Jahr ich lebe.
Anmeldung bei Suchmaschinen, aha. *Kopfschüttelnd*

Viktor Hasn spricht von "SocialMediaOptimisation"

S. Eisenschmidt meint gar mit einem Eintrag in Artikelverzeichnisse ggf. auch Kauf von Content könnte man enorme SEO-Kosten sparen.

Bin ich die einzige, die sich keine neuen "Tricks" einfallen lassen muss, weil sie die ganzen Jahre über sauber gearbeitet hat?
Nein, sicher nicht. Trostreich.

Samstag, 20. Oktober 2007

Von Quellcode und Kaffeesatz Lesen

Wenn ich eine Website das erste Mal besuche, gucke ich mir in der Regel auch den Quellcode an.
Wie andere aus der Hand, lese ich aus dem Quellcode ;-).
Er vermittelt mir wesentliche Erkenntnisse über Professionalität und Erfahrung des Erstellers und auch des Betreibers der Website.

Nur ein winziges Beispiel:
Wenn in den Metatags immer noch "revisit-after" steht, steckt jemand hinter der Website, der entweder noch nichts davon gehört, dass sich Suchmaschinen nicht vorschreiben lassen, wann sie eine Seite aufsuchen oder seine Seite seit Ewigkeiten nicht überarbeitet hat bzw. überarbeiten lassen hat.

Aus dem Kaffesatz darf man lesen, aus der Hand auch, wenn man es denn kann oder/und daran glaubt.

Wenn es nach der Anwaltskanzlei Dozier Attorneys geht, darf man künftig aber nicht mehr Quellcode lesen. Ihren zumindest.
Naja, es soll wohl nicht jeder wissen, dass ihre Seiten mit Adobe GoLive erstellt sind.
Fraglich nur, wie sie das verhindern wollen und noch fraglicher, wie sie das durchsetzen wollen.

Ich kann in meinen AGB auch verbieten, dass jemand beim Lesen meiner Seiten Kaffee trinkt oder kann fordern, dass er meine Seiten nur besucht, wenn draussen die Sonne scheint und er vorher das Geschirr abgewaschen hat.
Ja und?
Das ist genau so wesentlich, wie der sprichwörtliche Reissack in China, der gerade umgefallen ist.

Dennoch danke ich Golem für den Hinweis auf die Anwaltsseite.
Nichts geht über einen Schmunzler am Morgen. :-)

Freitag, 12. Oktober 2007

Webseiten handgestrickt

Ein Kollege fragte mich mal, welches CMS ich verwende und war ganz überrascht, als ich ihm wahrheitsgemäss antwortete, keins.

Ich stricke mir zunächst ein CSS-Layout, speichere eine gutkommentierte Seite als Muster ab, variiere solange Farben und Schriftarten bis mir ihr Zusammenspiel gefällt und fange dann an, die Seiten mit Inhalten zu befüllen, die genauso unique sind.

Dass ich von vornherein darauf achte, dass Seiten onpage-optimiert sind, versteht sich von selbst.

Warum ich mir diese Arbeit mache?
- Weil es mir Spass macht, wenn unsere Seiten, meine Handschrift tragen.
- Weil ich es fair finde, dem Besucher keinen 08/15-Abklatsch vorzusetzen
- Weil ich überzeugt bin, dass sich Qualität letztenendes immer auszahlt

Ein Problemchen bringt meine, von manchem belächelte Methode, allerdings mit sich:
HTML-Schreiben ist mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich Probleme habe, umzuschalten.
Und wenn ich meine Postings in Xing oder in anderen Foren editieren muss, dann liegt es in aller Regel daran, dass ich Umlaute und Sonderzeichen in HTML code.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Im Tourismus ist noch was zu holen

Ich bin selten in der Xing-Gruppe Touristik unterwegs.
Gestern aber konnte ich meine Klappe nicht halten, denn ich sah einen alten "Freund" wieder, über den ich schon mehrfach gebloggt habe:

- Nachlese
- Schmunzeleinlagen und Ostereier
- Wenn SEOs Eigenwerbung machen

Und weil er den Mitdiskutanten eine kostenlose Website anbot, habe ich mir erlaubt nach seinen Referenzen im Tourismusbereich zu fragen.
Ganz, ganz sachlich.

Er fing dann an, wie von der Tarantel gestochen auf mich einzuhacken und nannte mich nebenbei "Kollegin".
Bei all meiner Gutmütigkeit, von jemandem der solche Praktiken wie Doorwaypages anwendet, lasse ich mich nicht Kollegin schimpfen.

Nun wird er bitter böse und droht gar mit dem Anwalt.
Wie ich mich fürchte. Ich werde gleich mal den Moderator über den Thread in Kenntnis setzen.

Freitag, 21. September 2007

Die Mär vom SEO und seiner Sandbox

Es war einmal ein SEO, ach nein ein suchmaschinen-optimierer ;-)
Er erzählte der ganzen Welt im Internet von seinen Künsten und versprach "messbaren Geschäftserfolg".
Den Preis für seine märchenhafte Leistung wollte er nicht verraten, darum verlinkte er auf seiner Website "Was kostet mich das" mit dem Kontaktformular.

Eines Tages aber ging der SEO baden. Nein, eigentlich nicht er. Sondern seine Website und die soff ab.
Hilflos wandte sich der SEO an seinen Kollegen in einem grossen Forum und bat um Rat.

Einer meinte, vielleicht ist sie ja auf eine Sandbox gelaufen.
Sandbox? Der SEO verstand nur Bahnhof? Was ist eine Sandbox, wunderte er sich.

Die Kollegen tuschelten, witzelten und wandten sich ab.

Und der SEO? Wenn er nicht gestorben ist, googelt er immer noch nach der Sandbox.

Montag, 3. September 2007

Von Texten und Textern

Die Suche nach einem "Texter für überschaubares Online-Projekt" im Freiberufler Projektmarkt von Xing hat wieder einmmal Wellen geschlagen.
Viele, viele Interessenten, die heiss auf den Auftrag sind, meldeten sich und der Hinweis auf den "Textbroker" und seine Billigpreise stand einmal mehr im Raum.

Mit dem Textbroker war ich in seiner Startzeit persönlich zusammengerasselt, als er meinte, ausgerechnet mich, die seit 1991 auch als Autorin und Journalistin tätig ist, per Mailwerbung von seinen Dienstleistungen zu Billigpreisen überzeugen zu müssen.

In Abakus scheint der Bursche Narrenfreiheit zu geniessen. Es gibt richtige "Werbethreads", in denen er auf neue Angebote und Leistungen aufmerksam macht.
Kein Wunder - SEOs brauchen unzählige Texte, um sich in Artikelverzeichnissen zu verewigen. Qualität? Nebensache. Hauptsache viele Worte und das zum Schleuderpreis. Tante G. ist ja so doof...

Jedenfalls meldete sich in besagtem Thread der Textbroker persönlich zu Wort und drohte mit rechtlichen Konsequenzen wegen der harten und nicht immer sachlichen Kritik.

Ja, da brennt die Luft. Und wie ich hier im Blog schon mehrfach festgestellt habe. Nicht nur bei den Textern, sondern auch bei den SEOs, Webdesignern und und und ...

Wir von vedava schreiben unsere Texte selbst und zwar für die Leser unserer On-und Offlinepublikationen.

Sonntag, 19. August 2007

Eine neue Website ist wie ein neues Unternehmen

Am 18. August 2007 habe ich in Xing folgenden Beitrag gepostet, von dem ich meine, dass er auch in diesen Blog gehört:

Eine neue Website lässt sich mit einem neuen Unternehmen vergleichen.
Der Konzeptionsprozess mit dem Erstellen eines Businessplanes.

Alle Gesichtspunkte des Webauftritts müssen ausgehend von der avisierten Zielgruppe abgeklopft, sorgfältig durchdacht, geplant, entworfen und geeignete Partner für die Umsetzung gefunden werden.

Wenn das Projekt dann online geht, muss es ständig den sich ändernden Anforderungen der Zielgruppe (natürlich auch den eigenen Dienstleistungen und Angeboten sowie dem Wettbewerb) angepasst werden und das in enger Kommunikation mit der Zielgruppe.
Und auch diese muss immer wieder hinterfragt, erweitert, ergänzt, ggf. auch geändert werden.

Die Ausgangskonzeption einer Website sollte wie ein Businessplan ständig fortgeschrieben und angepasst werden.

Gerade im schnelllebigen Onlinebusiness gilt: Was gestern noch richtig war, kann heute falsch oder nicht mehr optimal sein.

Dienstag, 14. August 2007

Mit SEO auf der sicheren Seite?

Im Abakus Forum hat Dr. Graf auf ein interessantes neues Urteil des OLG Rostock hingewiesen.

Danach sind suchmaschinenoptimierte Seiten urheberrechtlich geschützt.

Das Urteil ist besonders deshalb interessant, weil die Rechtslage zum Urheberrechtsschutz von Websites noch sehr wacklig ist.

Das Urteil bedeute nicht, dass nicht suchmaschinenoptimierte Websites nicht geschützt seien, meinte Dr. Graf auf Nachfrage.

Ich kann nur empfehlen, den Thread im Abakus-Forum und die Ausführungen von Dr. Bahr hierzu nachzulesen.

Akquirieren mit der Website

- Was macht den Erfolg einer Webseite aus?
- Wie werden Besucher zu Kunden?
- Warum ist SEO (Suchmaschinenoptimierung) kein Allheilmittel?

Zu diesem Thema habe ich einen Thread in der Akquise-Gruppe der Businessplattform Xing eröffnet. Unter dem Titel?
Wie kann es anders sein:
SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist out.

Und wer jetzt noch nicht versteht, wie ich den Titel gemeint habe, ist selber schuld.

Sonntag, 12. August 2007

SEO ist out

Zugegeben, der Titel des Blogs provoziert und er will provozieren.
SEO ist out - SEO is out.
Vor Monaten bin ich aus dem Forum Internet-Marketing der Businessplattform Xing ausgetreten, weil ich diese ewigen Schw...vergleiche, Kindergartenspiele und das dort kursierende Halbwissen satt hatte.
Da beschäftigen sich erwachsene Männer tatsächlich tagelang mit lachhaften Suchmaschinenpositionen und Keywords, machen sich einen Spass daraus, andere Mitlesende in der Gruppe von ebensolchen Positionen zu verdrängen. Da werden von Möchtegernfachleuten Threads eröffnet, mit denen sie ihr Halbwissen enttarnen und es noch nicht einmal selbst merken.
Auch im Abakus-Forum treten solche Scharlatane immer mehr in Erscheinung.
Natürlich gibt es in beiden genannten und auch in anderen Foren Fachleute. Für einen Laien sind sie aber nur schwer zu erkennen.

Ich bin seit den Anfängen des Internets in ihm zu Hause, meine erste eigene Website ging 1995 online. Vorher war ich bereits Anbieter auf BTX und mischte in mehreren Mailboxen mit.
Neben praktischen Erfahrungen beim Entwickeln und Umsetzen von Internetstrategien und Plattformen und einem begleitenden Informatikstudium, wirkte ich auch als Fachautor, Ausbilder und Dozent.

SEO ist out, Web-Tuning ist in.
Ich selbst biete keine Suchmaschinenoptimierung (SEO) an - nur in absoluten Ausnahmefällen für besonders gute Freunde und das in sehr begrenztem Umfang - sondern konzentriere mich auf die Projekte meines Unternehmens.
Was ich aber mache, ich gebe meine umfangreichen Erfahrungen per Online-Beratung weiter und biete einen Web-Tuning-Test an.
In diesem Test erhält der Auftraggeber neben der Analyse ganz konkrete Hinweise für die Verbesserung seiner Website.
Dabei geht es immer darum, qualifizierte Besucher zu generieren und sie zu binden und nicht darum, irgendwelche obskuren Plazierungen in den Suchmaschinen zu erlangen.

Websites müssen für Besucher attraktiv sein, ihnen einen wirklichen Zusatznutzen bieten.
Warum sonst sollten sie die Website erneut besuchen.
Dass Websites suchmaschinenfreundlich zu gestalten und die Richtlinien der Suchmaschinen zu berücksichtigen sind, ist so normal, dass es eigentlich keiner Erwähnung bedarf.
Auch wenn leider viele Webdesigner immer noch an beiden vorbei entwickeln, an den besuchern und den Suchmaschinen.