Es ist und bleibt in meinen Augen halbherzig, dass Riese G. zwar zahlreiche Websites wegen Linkverkauf abgestraft und sich der PageRank der betreffenden und verknüpften Seiten verschlechtert hat
- die Suchergebnisse aber nahezu unverändert blieben und
- in Adwords nach wie vor für Linkverkauf und Linkmiete geworben werden kann
Wie Matt Cutts schreibt: "The partial update to visible PageRank that went out a few days ago was primarily regarding PageRank selling and the forward links of sites. So paid links that pass PageRank would affect our opinion of a site."
Matt Cutts spricht von einem "teilweisen Update des sichtbaren PageRanks".
Was versteht er unter "teilweise"? Gibt es vielleicht noch ein Nachspiel? Oder war dieses teilweise Update von vornherein nur als "Du, Du" für Linkverkäufer und Käufer gedacht?
Was ändert sich durch dieses PR-Update?
Schaut man durch die Fachforen ist zwar eine gewisse Verunsicherung festzustellen, aber auch wenn von Einigen nach Alternativen zu Linkkauf und Linktausch gesucht wird, der Wille zu Linktausch und auch Kauf ist ungebrochen.
Um das zu erkennen, muss man sich nicht stundenlang durch den Forenbrei "futtern", sondern kann sich mit einem Blick auf die Signaturen begnügen.
Google wollte mit dem PR-Update abschrecken.
Ist das mit dieser halbherzigen Aktion wirklich gelungen?
Ich zweifle daran.
Die Einnahmen der Linkverkäufer werden sinken, weil sie niedrigere PR-Werte anzubieten haben und der Linkverkauf wird sich vermutlich mehr hinter verschlossenen Jalousien abspielen. Ja und?!
Mittwoch, 7. November 2007
Der halbherzige Riese
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conni
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Freitag, 2. November 2007
Backlinks und Pagerank
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Anzahl der Backlinks und dem Pagerank?
Ich habe mir das einmal anhand von 4 Projekten angesehen.
Beispiele:
Projekt A
Links lt. Linkabfrage: 22
Links lt. Webmastertools: 2047
Pagerank: 4
Projekt B
Links lt. Linkabfrage: 33
Links lt. Webmastertools: 3069
Pagerank 3
Projekt C
Links lt. Linkabfrage: 1
Links lt. Webmastertools: 113
Pagerank 3
Projekt D:
Links lt. Linkabfrage: 1
Links lt. Webmastertools: 247
Pagerank 2
Dass die Backlinkanzeige über Google link:www.domain.de wenig mit den tatsächlich vorhandenen Backlinks zu tun hat, ist ja nichts Neues.
Bei Domain A und B war die Anzahl, der bei Google angezeigten Backlinks, bei den letzten beiden Updates rapide gesunken. Wobei die Anzahl der angezeigten Backlinks bis dahin bei Domain A deutlich höher war.
Domain C und D sind neueren Datums.
Bei allen 4 Projekten hat durch die Pagerankabwertung der höchste Backlink PR 4. Alle 4 Projekte weisen eine natürlich gewachsene Linkstruktur auf. (ohne Kauf, Miete, Tausch)
Bei den Projekten A und B gibt es aber jeweils 2 Verlinkungen von langjährigen Webmasterfreunden und es wird zurückgelinkt.
Einzige Ausnahme: Domain A ist in DMOZ auf einer Seite gelistet, die Pagerank 5 hat.
Aber von den 7 auf der gleichen Seite gelisteten Domains haben nur 3 Domains PR 4, die anderen 4 PR 3.
Die interne Verlinkung ist bei allen 4 Projekten ähnlich.
Projekt A ist jedoch am umfangreichsten und wird am häufigsten aktualisiert.
Mein Fazit:
- Ein direkter Zusammenhang zwischen Pagerank und Anzahl der Links ist nicht erkennbar.
- Das früher (noch ca vor einem Jahr) von mir regelmässig genutzte Tool Link Popularity Check besitzt kaum noch Aussagekraft. Ich werde es endlich deinstallieren.
- Es ist gut und richtig, dem Pagerank keine Beachtung zu schenken und das Hauptaugenmerk auf kontinuierlichen Ausbau der Projekte durch uniquen Content bei schlankem und suchmaschinenfreundlichem Code zu legen.
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conni
um
07:33
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Montag, 29. Oktober 2007
Katzenjammer
Das langerwartete und heissersehnte Google-PR-Update ist vorbei und wo man hinschaut nur Katzenjammer.
SEO-Grössen oder solche, die sich dafür halten, lecken ihre Wunden oder sind auf einmal ziemlich still geworden.
Andere reissen ihren Mund noch weiter auf und träumen laut davon, Google zu verklagen.
Aber als hätte man nichts aus den letzten Tagen gelernt, werden neue Pläne zum Linktausch, Linkkauf oder Linkmiete geschmiedet und diskutiert.
Leute, Suchmaschinenoptimierung ist mehr als Backlinkschacher, eine ganze Menge mehr!
Aber macht Ihr doch, was Ihr wollt!
Ich weiss für mich, dass ich auf dem richtigen Dampfer bin. Wir sprechen uns an der nächsten Haltestelle...
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Du, Du für Linkverkäufer
Wenn sich bewahrheitet, was sich gegenwärtig zeigt, dass Tante G. Linkverkäufer abstraft, dann kann ich das nur begrüssen.
Für mich ist ein Link eine Empfehlung und eine Empfehlung kann ich weder verkaufen noch kaufen, sonst ist es keine wirkliche Empfehlung mehr.
Eine Empfehlung muss ich mir erarbeiten.
Ich gebe zu, seit Ewigkeiten nicht mehr auf den PR zu achten, so konnte mir heute morgen, als ich bei "Die Zeit" und "Golem" vorbeigeschaut habe, auch gar nicht auffallen, dass dort der Pagerank gesunken ist.
Als weitere Beispiele für Abstrafung wegen Linkverkaufes werden die "Netzeitung" und "Brigitte" genannt.
Ich wünsche mir, dass Tante G. in dieser Frage nicht nur die Online-Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften abklopft, sondern sich auch andere offensichtliche Angebote, die für ihren Service sogar Adwords-Werbung schalten, vornimmt.
Ein bisschen "Du, Du" hat noch keine dauerhafte abschreckende Wirkung.
Angesichts der Tatsache, dass sich in Sachen Pagerank seit Monaten nichts tut, frage ich mich, ob die Abstrafung nur ein symbolischer Akt ist oder ernsthafte Folgen z.B. im Ranking und damit für die Besucherzahlen hat.
Für das Ranking in den Serps ist der PR ja schon länger von untergeordneter Bedeutung.
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conni
um
13:05
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Mittwoch, 10. Oktober 2007
Konkret, konkreter am konkretesten
Die Meldung ist einfach und konkret, verdammt konkret ;-)
"Der momentane Status ist Bearbeitet - Diese Meldung wurde bearbeitet. Wir geben keine Details der Untersuchung bekannt, sollte jedoch Missbrauch gefunden worden sein, so wird er korrigiert. Vielen Dank für Ihre Meldung. :)"
Nach etwas Zögern habe ich meinem Blogbeitrag zu DMOZ doch eine Beschwerde wegen Missbrauch folgen lassen.
Den Status der Bearbeitung kann man, wenn man sich die ID der Meldung notiert, selbst abrufen.
Die Statusmeldung ist so konkret, konkreter geht es gar nicht, oder?! ;-))
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conni
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09:44
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Labels: Backlinks, Webkataloge
Dienstag, 9. Oktober 2007
Wo sind unsere Backlinks, Tante G?
Wo sind unsere Backlinks, Tante G?
Diese Frage stellen wir uns ernsthaft.
Beim vorletzten Google-Backlink-Update ist die Zahl der angezeigten Backlinks einer unserer grossen Projekte erheblich zurückgegangen.
Von über 200 auf knapp über 20.
Beim letzten Google-Backlink-Update sank sie gar auf unter 10.
Umfangreiche Kontrollen der Backlinks zeigten, dass keine Backlinks weggefallen oder no follow gesetzt sind.
Das Projekt wird in aller Regel freiwillig verlinkt. Der Linkaufbau ist somit natürlich.
Es liegt die Vermutung nahe, dass Google Backlinks anders bewertet.
Interessant auch die Beobachtung, dass das betroffene Projekt, dass bei zahlreichen Keywords top gelistet ist, weder Einbrüche in den Serps noch Besucherrückgang zu verzeichnen hat.
Eher im Gegenteil.
Ich habe eine Vermutung zu den Ursachen des Absturzes in der Backlinkanzeige und inzwischen Massnahmen eingeleitet.
Ob sie erfolgreich sind, wird spätestens das übernächste Google-Backlink-Update zeigen.
Ich werde dann das Thema erneut aufgreifen und auch bei den vorgenommenen Massnahmen mehr ins Detail gehen.
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conni
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07:11
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Freitag, 5. Oktober 2007
Im Test: Der Link-Submitter Teil:1
Da SEOs immer auf der Suche nach Tools sind, die ihnen die Arbeit erleichtern, werden wir zukünftig verschiedene dieser kleinen Helferlein testen.
Und das nicht nur oberflächlich, sondern schon intensiver.
Der 1. mehrteilige Test gilt dem Link-Submitter.
Hier nun Teil 1
Der neugierige, testbereite Besucher wird auf der Website Link-Submitter.de mit den grossen Worten: "Vergessen Sie teure Linktauschprogramme!" empfangen.
"Teure Linktauschprogramme"? Wer hilft mir auf den Sprung?
Lassen wir solche Nebensächlichkeiten bei Seite, bestimmt bin ich nur extra pinglig, weil ich nichts von Linktausch halte, und sehen wir uns weiter auf der Website um.
Die Website, das Projekt wird, wie das Impressum verrät, von cosmolink e.K. betrieben, macht einen aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck, auch wenn mich die Bikinigirls, die als Eyecatcher fungieren eher stören.
Aber ich bin eine Frau und habe wahrscheinlich nicht so den Sinn für den Zusammenhang zwischen Suchmaschinen und netten Girls.
Der Quelltext zeigt, dass die Website mit Joomla! und leider nicht tabellenfrei erstellt wurde.
Traurig, dass wenig Wert auf Onpageoptimierung gelegt wurde.
Sehen wir uns die Seite "Warum Eintragssoftware" an.
Mir sind die Aussagen auf dieser Seite zu pauschal.
Ein Hinweis darauf, dass durchaus nicht der Eintrag in jedes Verzeichnis, in jeden Katalog zweckmässig ist und warum das so ist, fehlt.
In Teil 2 werden wir die kostenlose Testmöglichkeit des Submitters nutzen.
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conni
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08:23
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Mittwoch, 3. Oktober 2007
DMOZ nur noch ein SEO-Tool?
Neulich erst konnte einer unserer Mitbewerber punkten, als sein Eintrag im DMOZ-Verzeichnis ein bisschen umgruppiert und somit aufgewertet wurde.
Es bewahrte ihn zumindest erst mal vor weiterem Sinkflug.
Tja, wenn man mit dem Moderator gut kann...
Ein anderer Mitbewerber hält sich dort, obwohl seine Website seit 5 Jahren nicht mehr aktualisiert wurde und er beim betreffenden Key längst in der völligen Versenkung verschwunden ist.
Ganz nebenbei hat er noch einen zusätzlichen Eintrag unter dem gleichen Keyword erhalten.
Tja, wenn man mit dem Moderator gut kann...
In SEOs und Webmasterforen werden immer wieder Stories erzählt, wie man
DMOZ-Moderatoren für sich einnehmen kann. Mit harter Währung z.B.
1998 gegründet, erlebte DMOZ Ende 2006 einen Servercrash und seitdem verstummen die Spekulationen über seine Zukunft auch angesichts von alles andere als demokratischen Praktiken einiger DMOZ-Moderatoren nicht mehr.
Erst kürzlich updatete Google jedoch nach langer, langer Pause anhand von DMOZ sein Directory.
Aber die guten Zeiten von DMOZ scheinen dennoch nicht nur wegen antiquiertem Design, Usability und Vetternwirtschaft längst vorbei zu sein.
Social Bookmark Dienste versuchen in die Bresche zu springen und wieder sind die SEOs da, die diese für sich zu nutzen trachten.
Schon häufen sich Dienste, die gegen Entgeld Webmastern anbieten, deren Seiten zu bookmarken.
Gibt es ein Konzept, dass dauerhaft hilft, sich gegen all diese Auswüchse von imaginären Verzeichnissen in den Serps zu behaupten?
Ja, nur eins: Uniquer, regelmässig aktualisierter Content!
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conni
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05:36
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Labels: Backlinks, Content, Keywords, seo, Webkataloge
Freitag, 28. September 2007
Wenn bei SEOs die Fetzen fliegen
Sachen gibt's, die gibt es nicht!
In einem bekannten grossen SEO-Forum hat ein ziemlich neues Mitglied angefragt, was man denn von den Linkkauf-Angeboten bei ebay halte.
Der Tenor der Antworten war eindeutig und ziemlich einstimmig ablehnend.
Laut wurde es, als Jemand meinte, dass man Backlinks von seriösen Anbietern kaufen müsse und andere auf die Google-Richtlinien und evtl. Schadenersatzforderungen der Auftraggeber hinwiesen.
Jemand fühlte sich angegriffen und meinte, man unterstelle ihm/ihr unlauteres Vorgehen, sprach von Verleumdung und übler Nachrede, zitierte das Strafgesetzbuch und drohte mit Abmahnung..
Ganz sicher haben die Google-Richtlinien für Webmaster nichts mit der Strafgesetzgebung welchen Landes auch immer zu tun.
Aber wer in einen Laden, eine Gaststätte oder auch in ein Forum will, muss das Hausrecht dort akzeptieren und wer sich nicht an das Hausrecht hält, läuft Gefahr gegangen zu werden.
Anders ist es bei Google auch nicht. Wer in Google vernünftig gelistet sein will, hat die Kriterien einzuhalten.
Sicher hinterlässt die Monopolstellung von Google auf dem Suchmaschinenmarkt leichten Nebengeschmack, aber damit muss man leben.
Ich kann allen Auftraggebern von SEO-Dienstleistungen nur raten, im Vertrag festzuhalten, dass der SEO sich an die Richtlinien der Suchmaschinen zu halten hat und bei schuldhaften Verstössen für evtl. Schäden, die dem Auftraggeber dadurch entstehen, schadenersatzpflichtig ist.
Erst wollte ich Jemand den mütterlichen Rat - Jemand ist nämlich so alt wie mein ältester Sohn - geben, mal wieder runter zu kommen.
Dann habe ich es bei einem kopfschüttelnden Kommentar belassen und ich kann immer noch nicht aufhören, den Kopf zu schütteln...
Donnerstag, 27. September 2007
Wenn SEOs Texte machen
Wenn SEOs oder besser Möchtegern-SEOs Texte machen oder viel schlimmer Gesundheitstips geben, kann man manchmal nur hoffen, dass sie nicht gefunden werden.
Warum? Weil sie vor lauter Dollarzeichen vor den Augen Otto-Normalo-Nutzer, der im Internet wirklich nach Informationen sucht, nicht mehr sehen.
Wie sonst kann man sich solche Sätze erklären?
- "In der Ernährungsberatung Onlinekredit wurde deshalb darauf geachtet, daß diese reichlich vorhanden und möglichst nicht verdorben waren."
- "Es war das Essverhalten, welches nun als Kreditkarte krankmachend erkannt wurde."
- "Man forschte nach Bausparvertrag Möglichkeiten, unerwünschte Stoffe in den Nahrungsmitteln zu reduzieren, und seit einigen Jahren auch nach Varianten, erwünschte Stoffe zu steigern. "
Logisch, dass an den dick gedruckten Stellen die Links nach aussen nicht vergessen wurden. Und was so ein richtig cleverer SEO ist, der pusht natürlich seine eigenen Seiten, erst recht wenn im Impressum nur die eMail identisch ist.
Tante G. ist ja so doof. Schade eigentlich.
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conni
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18:46
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Donnerstag, 20. September 2007
Onpage Optimierung gratis
Beim nächtlichen Stöbern auf der Businessplattform Xing kann man wundersame Dinge entdecken.
In der Gruppe Suchmaschinenoptimierung z.B.
Onpage Optimierung gratis
Na, das ist doch mal ein Angebot! Sagenhaft!
Da heisst es zuschlagen.
Erst recht wenn das Angebot von Jemandem kommt, der bis vor Kurzem noch "der beste webdesigner der welt" laut Google war oder?
Nun ganz so gratis ist das Angebot nicht:
"Sie geben mir als "Lohn" kein Geld sondern einfach Backlinks."
Aha.
Und:
"wie man meinem Profil entnehmen kann, biete ich Onpage Optimierung gegen Backlinks an."
Also klicke ich aufs Profil und was finde ich dort zum Thema Onpage Optimierung und Backlinks?
Nichts?! Zu gern hätte ich gewusst, wie sich denn der Wert der Backlinks berechnet und ob ein Backlink von einer PR 0 Seite ausreicht, um in den Genuss des Angebots zu kommen oder wieviel Fünfer ich hinblättern müsste...
Was tut man nicht alles für Backlinks?!
- Man trägt sich mühevoll in Kataloge ein
- Man textet für Artikelverzeichnisse oder zahlt für diesen Service
- Man mietet oder kauft Links
- Man pappt Pagerank-Icons auf seine Seite und verunstaltet sie damit
- Man tauscht Links auf Teufel komm raus
- Man spammt in Gästebücher, Foren, Blogs, Social Bookmarkdienste
- Man bietet Content zum Webnapping an
- Man macht Kopfstand und Handstand
und nun gar gratis Onpage Optimierung nur um die Linkpower der eigenen Seiten zu erhöhen.
Was kommt als nächstes?
Wer bietet als Erster einen PC oder gar ein Auto natürlich gratis für einen Backlink an?
Arme kranke SEOs! (oder solche, die sich einbilden, welche zu sein)
Und dann immer diese Angst vor der übermächtigen Tante G. im Nacken, die das künstliche Hochpushen der Seiten gar nicht gerne sieht und das Zittern bei jedem Hüsterchen, das die Tante von sich gibt...
Verrückte Online-Welt...
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conni
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04:34
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Montag, 10. September 2007
Ist Linktausch ein Faktor der Suchmaschinenoptimierung?
Mir ist gerade ein Beitrag aus IT-News.cc unter dem Titel "Linktauschverbot durch Google erfordert neue SEO-Strategie" in die Hände gefallen, den ich nicht unkommentiert lassen kann.
Im ersten Satz heisst es dort: "Ein Faktor für Suchmaschinenoptimierung ist der Aufbau von Linkpartnerschaften durch Linktausch."
Aha? Wer sagt das oder legt das fest?
Weiter wird auf reziproke und nichtreziproke Verlinkung, Linkmiete und Linkauf eingegangen.
Fehlt da nicht einiges?
Mir persönlich ganz besonders die natürliche Verlinkung.
So lange ich im Netz unterwegs bin, setze ich freiwillige Links, auf Seiten, die weiterführende Informationen bieten und damit auch meinen Besuchern zusätzlichen Nutzen oder auf interessante Aktionen.
Und ich achte darauf, dass mein Content so hochwertig ist, dass er auch von anderen verlinkt wird und nutze PR.
Die Frage der Beschaffung von Backlinks über Web-und Artikelverzeichnisse, die ich selbst weitgehend vernachlässige (zu dem Thema habe ich bereits mehrfach gebloggt), findet im genannten Artikel auch keine Erwähnung.
Dabei geht Google in den Richtlinien für Webmaster zumindest teilweise ausdrücklich darauf ein: "Melden Sie Ihre Website bei wichtigen Verzeichnisdiensten wie dem Open Directory Project und Yahoo! sowie anderen branchenspezifischen Diensten an."
Insgesamt ein mehr schwammiger Artikel zur Suchmaschinenoptimierung und zum Linkbuilding.
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conni
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12:29
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Gefunden werden dank Suchmaschinen-Optimierung
Die Perspektive Mittelstand geht in ihrem am 4. September veröffentlichten Artikel "Suchmaschinenoptimierung: Kein gutes Ranking ohne starke Keywords" auf eine Untersuchung von Bloofusion, der zufolge nur 12,2 % der untersuchten 500 Websites die Minimalanforderungen der Suchmaschinen erfüllten.
65 % der Websites wiesen eine unzureichende Linkpopularität auf, Mängel bei den Metatags 61 %.
Redaktionell optimiert waren nur 13,8 %.
Zudem verweist die Perspektive Mittelstand auf eine Eyetracking-Studie von Did-it.com, Enquiro und Eyetools, die ergab, dass
- die ersten drei Suchergebnisse von 100 %
- das vierte von 85 %
- das fünfte von 60 %
- Platz 6 und 7 von 50 %
- Platz 10 nur noch von 20 %
der Suchenden beachtet werden.
Was mich an dem Artikel stört: Wieder dreht sich alles nur darum, den Besucher einzufangen.
Vergessen wird, dass es ein grosser Schritt vom Besucher zum Kunden ist.
Was lohnen einer Website die grössten Besucherzahlen, wenn die Besucher an der Schwelle wieder umdrehen und nie wiederkommen.
Zu kurz gedacht!
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conni
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07:35
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Donnerstag, 30. August 2007
Neue Umfrage: Meldung von bezahlten Links
Euere Meinung interessiert mich und sicher auch andere Leser dieses Blogs.
Google bietet seit einiger Zeit in den Webmaster-Tools die Möglichkeit, bezahlte Links zu melden.
Macht Ihr davon Gebrauch?
Die neue Umfrage zur Meldung bezahlter Links findet Ihr am Fuss dieser Seite.
Also macht mit! Danke.
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conni
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12:15
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Sonntag, 26. August 2007
Zweifelhaftes Experiment
Mit grosser Anteilnahme betreibt M.S. in seinem Blog im Moment ein sogenanntes Experiment.
Er will testen ob und wie es sich auswirkt, wenn man Jemanden über die Funktion "Bezahlte Links melden" in den Webmastertools von Tante G. anschwärzt.
Und natürlich will er das in seinem Blog, wenn auch anonymisiert, dokumentieren.
Auch wenn ich selbst so gut wie gar keine Links tausche, nicht auf den Gedanken kommen würde, welche zu mieten oder zu kaufen, auch gerne mal selbst zu provozierenden Titelüberschriften greife und heisse Themen anfasse, muss man wirklich über Leichen gehen, um dem eigenen Blog mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen?!
Und nehmen wir mal an, Ms "Opfer" verschwindet von seinem 3. Platz in den Serps, dann lässt sich vielleicht ein Zusammenhang mit der Meldung von M. vermuten, mehr aber auch überhaupt nicht.
Die Serps ändern sich ständig. Da braucht man gar nicht die vielen Hilferufe in den Webmaster-und SEO-Foren zu lesen, das merkt doch Jeder immer wieder am eigenen Leibe.
Wer also könnte mit Bestimmtheit einen Zusammenhang zwischen der Meldung von M. und der Änderung der Serps annehmen? Niemand, der sich auch nur ein wenig in der Welt der Suchmaschinen auskennt.
Und wenn tatsächlich ein Zusammenhang zwischen der Meldung von M. und dem Verschwinden des "Opfers" bestehen würde, wer in Dreiteufelsnamen könnte aus einem derartigen Versuch darauf schliessen, dass es jedes Mal so passiert.
Also, ein überaus fragwürdiges Experiment, das nur der Publicity des Blogs von M. dient.
Und wenn ich dann noch lese, dass er am 21.08. schreibt, dieses Petz-Tool gäbe es seit einer Woche, was ja ganz klar den Tatsachen widerspricht (einen Abakus-Thread zum Thema gab es schon am 20.6.), dann frage ich mich ernsthaft, was dieser Zirkus soll!
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conni
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07:00
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Samstag, 18. August 2007
Reziproke Verlinkung
Angenommen, durchaus denkbar und auch schon passiert: Ich stelle fest, dass ich viel Traffik von einer bestimmten Website erhalte, sehe mir diese an, finde, dass sie thematisch gut zu meiner passt und setze einen Link zurück.
Natürliche Verlinkung oder?
Im Webmaster Help Center von Google steht unter "Link schemes":
"Examples of link schemes can include:....
- Excessive reciprocal links or excessive link exchanging ("Link to me and I'll link to you.")..."
Die deutsche Überschrift des Kapitels lautet: "Link-Programme"
und die oben zitierte Passage lautet:
"Es folgen einige Beispiele für Link-Programme:...
- Programme für den Linkaustausch und die gegenseitige Vernetzung ("Ich verzweige zu dir und du verzweigst zu mir")"
Gerade die erkennbaren Differenzen zwischen der englisch und der deutschsprachigen Version sorgen derzeit in SEO und Webmasterkreisen für Aufregung.
Dass Google der Teilnahme an Linkprogrammen und Netzwerken alles andere als freundlich gegenüber steht, ist nichts Neues. Und so entzünden sich die Debatten an dem kleinen Wörtchen "excessive".
LEO verrät uns für excessive: ausschweifend, exzessiv, masslos, übermässig, übertrieben, überzogen, unmässig.
Auf welche Art von Verlinkung treffen all diese Adjektive zu? Doch eindeutig auf Linkprogramme und Netzwerke.
Und wo ist da irgendeine Änderung in der Meinung der Tante G. zu sehen? Ich kann keine endecken. Habe ich vielleicht die falsche Brille auf?
Mein eingangs genanntes Beispiel dürfte von den Google-Formulierungen ebenso wenig betroffen sein, wie vereinzelter Linktausch unter themenrelevanten Seiten oder auch unter Freunden.
Warum Google allerdings Adwords-Werbung für Linktausch, Linkkauf, Backlinks und ähnliche Begriffe zulässt und bekannte Linkvermietungs-und Kaufbörsen nicht auf dem Index stehen?
Nun, vielleicht lässt sich die Szene besser beobachten, wenn man sie gewähren lässt. Man kennt ja seine Pappenheimer...
Und zuschlagen kann man dann in einem günstigen, selbstgewählten Moment. Oder auch nicht.
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conni
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07:29
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Mittwoch, 15. August 2007
Linktausch oder nicht, das ist die Frage
Den Text für diesen Post hatte ich am 15.08. nachmittags entworfen und wollte ihn abends reinstellen.
Das konnte ich wegen den Problemen mit unserem Netz nicht.
So habe ich ihn am 17.08. umgeschrieben, bevor ich ihn online stellte, damit er nicht schon veraltet ist.
Aber was macht macht Blogger? Er schreibt das Datum des Entwurfes. Sei es drum ;-)
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Weil unsere Hausinternetanlage streikte, war ich 2 Tage offline und als ich meine überquellende Mailbox öffnete, flatterten mir auch wieder zwei Linktauschangebote entgegen.
Warum ich sie wie die allermeisten nicht annehme?
Weil ich zu den Oldtimern gehöre, die nur auf Websites verlinken, die sie wirklich empfehlen würden.
Und wenn ich mir ansehe, was und von wem da Linktausch angeboten wird...
Beim Besuch der Website stellt sich in der Regel heraus, dass es sich um Google-Adsense oder Partnerprogrammwüsten ohne eigenen Content handelt.
Spätestens ein Blick ins Impressum bringt dann die Erkenntnis, dass es Eine(r) aus dem oder dem SEO-Forum ist.
Und das war es dann.
Ich habe den Eindruck, dass die echten und die Möchtegern-SEOs inzwischen so stark untereinander verlinkt sind, dass sie einem Linknetzwerk gleichen. Sollen sie nur machen. Aber ohne mich.
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conni
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Sonntag, 12. August 2007
Wieviel Backlinks trennen Platz 2 von Platz 1
Wer ernsthaft die Frage stellt, wieviele Backlinks zwei Plazierungen in der Suchmaschine von einander trennen, kann nur ein blutiger Anfänger sein.
Wer meint, diese Frage exakt beantworten zu können, bekleckert sich auch nicht gerade mit Ruhm.
Er verkennt ganz einfach, dass es viele Faktoren für das Ranking gibt, die und deren Gewichtung nur die Betreiber der Suchmaschine allein kennt. Wenn überhaupt.
Wer über solche Themen diskutiert, wie gestern in der Gruppe Internet-Marketing , hat vermutlich gerade nichts Besseres zu tun.
Aber eines erreicht man mit der Eröffnung solcher Threads in Foren: Publicity.
Ob diese in dem Fall allerdings dem Geschäft dienlich war, wage ich zu bezweifeln.
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conni
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Das Drama um Webkataloge
Webkataloge gibt es wie Sand am Meer.
Eine Eintragung der eigenen Website ist aber nur in die allerwenigsten empfehlenswert.
Gestern gab es auf Abakus einen Thread Webkataloge mit noFollow oder ohne Google-Indexierung.
Leider wurde dieser offensichtlich gelöscht und der Link greift nun ins Leere.
In jedem Fall kann man sich viel Zeit und Arbeit sparen, wenn man Webkataloge vor dem Eintrag genauer unter die Lupe nimmt.
Zeit, die man besser in den weiteren Ausbau der eigenen Projekte steckt.
Eingestellt von
conni
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10:43
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Labels: Backlinks, Webkataloge